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Der Aargauer Daniel Humbel über die missglückte Reise nach Chile
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 27.10.2019.
abspielen. Laufzeit 07:33 Minuten.
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Krise in Chile Aargauer Karateka von Gewalt überrascht

  • Die Schweizer Delegation des Karateverbands musste ihre WM-Teilnahme in Chile wegen innenpolitischen Unruhen in Santiago de Chile abbrechen und nach drei Tagen wieder abreisen.
  • Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (darunter sieben Aargauer) konnte nicht mehr gewährleistet werden, da ihr Hotel direkt am Brennpunkt der Unruhen lag.
  • Der Schweizer Karateverband will nun prüfen, wie man ähnliche Situationen künftig verhindern kann.

Die Auseinandersetzungen haben am Montag, einen Tag nach der Ankunft der Schweizer, begonnen. Grosse Karate-Nationen, wie Japan oder der Irak sind in Anbetracht der bedrohlichen Lage in Chile gar nicht erst angereist.

Den Vorwurf, die Schweizer Delegation habe fahrlässig gehandelt, lässt Daniel Humbel nicht gelten: «Ich bin vor der Abreise und auch später immer in Kontakt mit dem EDA gewesen, unsere Destination wurde am Tag des Fluges noch nicht als kritisch eingestuft.»

Daniel Humbel bedauert, dass die Sportlerinnen und Sportler um den Lohn ihrer Anstrengungen gebraucht worden sind. Schon im Februar steht mit der Karte-EM ein nächster internationaler Wettkampf auf dem Kalender. «Der Vorbereitungsschwung kann so also mitgenommen werden», sagt Humbel.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Gerald Scheuer  (geraldscheuer)
    Als mitgereister Vater eines der minderj. Teilnehmer des CH WM-Kaders möchte ich hiermit gerne bestätigen dass die Verantwortlichen der CH Delegation (unter Führung D. Humbel) die Lage zu JEDEM Zeitpunkt des unerfreulichen Geschehens mit grösster Umsicht und Professionalität beurteilt und als 1. Priorität die Sicherheit der Sportler in den Vordergrund gestellt haben.
    Auch wenn die Entscheidung abzureisen für alle eine grosse Enttäuschung darstellt, verdient sie meinen grössten Respekt. Chapeau!
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