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Aargau Solothurn Lenzburg: Kriminaltouristen nach wilder Flucht festgenommen

Die Aargauer Kantonspolizei hat vier mutmassliche Kriminaltouristen nach einer waghalsigen Flucht gestoppt. Um der Polizei zu entkommen, hatten die vier nicht nur kräftig aufs Gaspedal gedrückt, sondern auch rote Ampeln überfahren und auf der Autobahn den Pannenstreifen zum Überholen benutzt.

Polizeiauto mit blau blinkender Sirene
Legende: Die Kantonspolizei Aargau hält die vier Festgenommenen für Kriminaltouristen aus Rumänien. Kapo Aargau

Ihren Anfang nahm die Flucht am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz beim Bahnhof Lenzburg, wo die vier Personen in ein Auto stiegen. Ein Passant, dem die vier verdächtig vorkamen, verständigte die Polizei und entschloss sich kurzerhand, dem Auto zu folgen.

Die vier Personen fühlten sich beobachtet und flüchteten «auf riskante Weise», wie die Aargauer Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Sie seien zunächst mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Autobahn gefahren.

Riskante Überholmanöver

Gemäss Augenzeugen überfuhren sie dabei rote Ampeln und führten riskante Überhol- und Wendemanöver durch. Auf der A3 in Richtung Basel überholten sie gar teilweise rechts über den Pannenstreifen.

Der Passant, der dem Auto folgen wollte, verlor es aus den Augen. Die Polizei konnte es aber schliesslich auf der A3 im Schinznacherfeld stoppen. Die vier Insassen, zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren, wurden festgenommen.

Der Grund für die waghalsige Flucht der vier Rumänen sei noch unklar, teilte die Polizei mit. Sie geht allerdings davon aus, dass es sich um Kriminaltouristen handelt. Entsprechende Ermittlungen seien im Gange.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Bravo für den Mut und die Zivilcourage des Bürgers, welcher die Banditen verfolgte und so der Polizei wichtige Hinweise liefern konnte. Solches Handeln wird abschrecken und die Kriminellen unsicher machen. Das ist aktive Prävention.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Natürlich, Herr König, gebührt solchen aufmerksamen und unerschrocken handelnden Mitbürger(innen) eine besondere Hochachtung. Nur, schnell könnten solche "Wehrbereitschaften" zum ganz gefährlichen "Risiko" werden! Die "Berufs-Kriminellen", die oft von weit her reisen, können ihre kriminellen Gesinnungen schnell auch auf Menschen loslassen! Zudem sitzt uns Schweizer(innen) ständig das Schwert "Rassismus-Gesetz" im Nacken! Plötzlich sitzt der (oder die) "in der Kiste", die sich wehren wollten!
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