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Aargau Solothurn Martin Wey soll Oltens bürgerlicher Stadtpräsident werden

Überraschend haben sich die FDP und CVP in Olten auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Stadtpräsidentenwahl geeinigt. Martin Wey soll für die Bürgerlichen das Stadtpräsidenten-Amt verteidigen. FDP-Stadtrat Benvenuto Savoldelli tritt nicht an. Damit wird es für das rot-grüne Lager schwieriger.

Am Anfang waren es noch vier Kandidaten, welche Interesse angemeldet hatten für das Amt als Stadtpräsident in Olten. Iris Schelbert von den Grünen, Peter Schafer von der SP und Martin Wey von der CVP hatten bekannt gegeben, dass sie das Erbe von FDP-Mann Ernst Zingg antreten möchten. Benvenuto Savoldelli, ebenfalls FDP und zugleich einziger freisinniger Vertreter im Stadtrat, wurde ebenfalls als Stadtpräsidenten-Kandidat gehandelt.

Nun lichtet sich das Teilnehmerfeld. Benvenuto Savoldelli tritt nicht an. Bei gemeinsamen Gesprächen haben sich CVP und FDP auf einen einzigen Kaniddaten einigen können. Ein geschickter Schachzug für die Bürgerlichen: So können sie darauf hoffen schon im ersten Wahlgang einen Sieger präsentieren zu können.

Rot-grün hatte bis anhin angedeutet, man wolle mit Schelbert und Schafer zwei Kandidaten ins Rennen schicken. «Ein Zusammengehen ist nicht ausgeschlossen», hatte SP-Präsident Lukas Derendinger gegenüber dem Regionaljournal angetönt. In diese Richtung ist bis heute aber noch nichts passiert.

Um 17.00 Uhr läuft die Anmeldefrist für die Oltner Stadtpräsidenten-Kandidaten ab.

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