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Mehr Arbeit mit Altpapier Keine Papiersammlung wegen Schulfusion

Weil im aargauischen Strengelbach die Oberstufe mit der Nachbargemeinde Brittnau fusioniert, verschwindet auch die Papiersammlung. Künftig müssen die rund 4500 Einwohnerinnen und Einwohner ihr Papier selber zum Werkhof transportieren.

Ein Haufen Papierbündel
Legende: In Strengelbach reicht es in Zukunft nicht mehr aus, dass Papier einfach vor die Haustür zu stellen. Keystone

Während der Planung der Schulfusion von Strengelbach und Brittnau dachte niemand daran, dass diese Fusion auch das Ende der Papiersammlung in Strengelbach sein könnte, sagt Vizeammann Marco Hauri gegenüber dem SRF-Regionaljournal.

Bisher hatten in Strengelbach die Oberstufenschüler das Papier vier Mal im Jahr eingesammelt. Dies ist künftig nicht mehr möglich, weil die Oberstufe neu im Nachbarort Brittnau ist.

Keine Alternativen?

Eine andere Lösung für die Papiersammlung habe man nicht gefunden, schreibt die Gemeinde Strengelbach. Für die Kinder der Unterstufe sei es zu gefährlich und für ein privates Unternehmen sei die Sammlung nicht rentabel.

Und für die Vereine im Dorf erachtet die Gemeinde die Papiersammlung als zu grossen Aufwand. Vize-Ammann Marco Hauri sagt, man kenne ja das Problem mit zu wenigen Mitgliedern. Wenn die Vereine noch die Papiersammlung durchführen müssten, «dann würde das vielleicht dazu führe, dass man die Mitglieder zu fest strapazieren würde.»

Kanton sieht kein Problem

Dass eine Gemeinde keine Papiersammlung mehr durchführt, sei zwar ungewöhnlich aber schon erlaubt, heisst es beim Kanton Aargau auf Anfrage. Die Gemeinden müssten nur gewährleisten, dass es eine Möglichkeit für Altpapier- und Karton-Recycling gibt, aber ob das eine Hol- oder eine Bringsammlung ist, das spiele keine Rolle.

In Strengelbach gibt es ab nächstem Sommer nun halt nur noch eine Bringsammlung. Die rund 4600 Einwohnerinnen und Einwohner können Altpapier und Karton jeweils am Mittwoch und am Samstag beim Werkhof abgeben oder ein privates Entsorgungscenter in der Region nutzen, schreibt die Gemeinde.

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