Mehr Kaffee für die USA – Jura wächst

Die Jura Elektroapparate AG in Niederbuchsiten kann auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Sie verkaufte mehr Kaffeemaschinen. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 378,5 Millionen Franken. Die USA sind für die Solothurner Firma mittlerweile wichtiger als die Schweiz.

Mann mit Brille, im Hintergrund Kaffeebohnen an einer Wand Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jura-Chef Emanuel Probst hat Grund zum Strahlen: Auch 2014 hat seine Firma zugelegt. Keystone

271'000 Kaffee-Vollautomaten hat Jura im Jahr 2014 verkauft. Im Jahr davor waren es noch 270'000 gewesen. Am meisten zugelegt hat das sogenannte Premium- und Professional-Segment der Jura – die sehr teuren Geräte und jene für Restaurants oder Büros.

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Bildlegende: Wer sich für Kaffee interessiert, kann am Jura-Hauptsitz in Niederbuchsiten auch eine Erlebnis-Ausstellung besuchen. Keystone

Nicht überall auf der Welt hat Jura gleich viel zugelegt. Am meisten gewachsen ist der Markt in den USA. Neu ist dies der zweitgrösste Markt für Jura-Kaffeemaschinen, gerade nach Deutschland.

Schweiz nur noch Nummer drei

Alleine im Januar 2015 sei der Markt in den USA um 20 Prozent gewachsen, sagt Jura-Geschäftsführer Emanuel Probst gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Damit haben die USA die Schweiz abgelöst. Diese ist bloss noch der drittgrösste Markt. Die Schweiz wachse seit rund 10 Jahren vor allem seitwärts. Aber: «Wir haben eine gute Position und sind mit dem letzten Jahr sehr zufrieden», zieht Probst Bilanz.

Umsatzrückgang für 2015 erwartet

2015 will Jura weiterwachsen. Das Ziel sei es, mindestens 280'000 Vollautomaten zu verkaufen, heisst es in der Mitteilung der Jura. Trotzdem rechnet Jura damit, dass der Umsatz 2015 zurückgehen wird. Grund dafür ist der starke Franken. Emanuel Probst: «Es ist reine Mathematik, logisch trifft es uns».