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Aargau Solothurn Migros Aare hat 2012 ein Rekordergebnis erzielt

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Migros Aare einen Umsatz von über 3 Milliarden Franken – so viel wie noch nie. Im kommenden Jahr will die Migros im Kanton Aargau zwei weitere Filialen eröffnen und bestehende umbauen.

Einkaufskorb der Migros bei einer Selbstbedienungs-Checkout-Stelle.
Legende: Die Migros Aare richtet in ihren Filialen Self-Checkouts ein. Diese ersetzen die Express-Kassen für den kleinen Einkauf. zvg

Es ist das beste Ergebnis, das die Migros Aare je erzielt hat: Der Umsatz betrug letztes Jahr 3,3 Milliarden Franken, das ist knapp ein Prozent mehr als 2011. Der Gewinn machte knapp sieben Millionen Franken aus und stieg um 200'000 Franken. Geschäftsleiter Beat Zahnd ist zufrieden: «Wir haben unser Preis-/ Leistungsverhältnis verbessert und am richtigen Ort die richtigen Filialen», begründet Zahnd.

Migros Aare spürt Einkaufstourismus in den Grenzfilialen

Die Migros Aare, welche die Kantone Aargau, Solothurn und Bern umfasst, schlüsselt die Umsatzzahlen nicht nach Kantonen auf. Darum kann sie keine genaueren Angaben machen zum Kaufverhalten in den einzelnen Kantonen.

Trotzdem hat die Migros Aare festgestellt, dass die Aargauer Filialen an der Grenze zu Deutschland den Einkaufstourismus spüren. Gegenüber dem Vorjahr sind mehr Kunden nach Deutschland ausgewichen, erklärt Beat Zahnd. «Der Einkaufstourismus macht im Umsatz rund drei Prozent aus.»

Neue Filialen im Aargau

In den vergangenen fünf Jahren hat die Migros Aare 835 Millionen Franken in den Aus-, Um- und Neubau von Filialen gesteckt. Auch im kommenden Jahr sollen neue Filialen eröffnet werden.

In Mellingen und auf dem Mutschellen entstehen neue Geschäfte, in Lupfig wird umgebaut und der Campus Brugg-Windisch erhält einen Take Away. In Solothurn wird der Supermarkt in Trimbach umgebaut. Insgesamt sollen in den drei Kantonen 40 Standorte «weiterentwickelt» werden.

Die Migros Aare beschäftigt aktuell 12'000 Mitarbeiter und unterhält knapp 200 Verkaufsstellen in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern. Hinzu kommen gut 50 Restaurants und Take-Away-Betriebe.

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