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Aargau Solothurn Murgenthal: Polizei schiesst auf Mann mit Beil

Bei einer Personenkontrolle in Murgenthal schossen zwei Polizisten auf einen Mann, der mit einem Beil auf sie los ging. Zuerst hätten die Beamten ohne Erfolg versucht, den Mann mit Pfefferspray zu stoppen, schreibt die Aargauer Staatsanwaltschaft.

Beil
Legende: Ein Mann ging mit einem Beil auf Polizisten los. Diese schossen, und verletzten den Mann. Colourbox

Am Montagabend wollte eine Patrouille der Regionalpolizei Zofingen in Murgenthal einen Mann kontrollieren. Dieser habe im Gebiet Boowald seit mehreren Tagen wild campiert, heisst es in der Mitteilung der Aargauer Oberstaatsanwaltschaft. Als die Polizisten den Mann ansprachen, bedrohte dieser die Beamten mit einem Beil und einem Gertel.

Als die gerufene Verstärkung eintraf, rannte der Mann davon. Fünf Polizisten verfolgten ihm. Laut Mitteilung stoppte der Flüchtende unvermittelt und ging mit erhobenem Beil und Gertel auf die Beamten zu.

Zwei Schüsse trafen Angreifer

Der Mann habe weder auf Zurufe noch auf den Einsatz von Pfefferspray reagiert. Zwei Regionalpolizisten gaben daraufhin auf kurze Distanz mehrere Schüsse ab. Der Angreifer erlitt einen Durchschuss am linken Unterarm und einen Steckschuss am rechten Oberschenkel. Er wurde in der Nacht operiert. Er befand sich nicht in Lebensgefahr, so die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete gegen den Mann ein Verfahren. Auch gegen die beiden Polizisten läuft eine Untersuchung. Es wird geprüft, ob die Schussabgabe rechtmässig war.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Suter (glaubenstreu)
    Da sieht man wie die EU-Abgeordneten auf die berechtigte Kritik von: Nigel Farage reagierten. Der demokratisch zustande gekommene Austritt aus der EU wollen die "Brüsseler Diktatoren" einfach nicht anerkennen. Über das englische Volk und den austritt willigen Politiker, wird mit wüsten Beschimpfungen hergefahren. Ich wette, dass der Austritt und die Eigenständigkeit jedes einzelnen Volkes und Staates, ein riesiger Gewinn mit sich bringt.
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  • Kommentar von Hans Leuenberger (hansle)
    Wollen wetten, dass die Polizei wieder unverhältnismässig gehandelt hat. Bevor ein Polizist nicht mit mindestens drei Schrammen aufweist, hat er nicht einzugreifen. Damit es klar ist: meine Worte sind rein ironisch zu verstehen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Dieser Polizist wird nun zum "Täter" hochstilisiert! Er wird sich vor Gericht verantworten müssen und stundenlange Verhörs durchlaufen! Alle Möglichkeiten werden versucht, um den Beamten zu verurteilen! Was der "Mann" im Wald mit dem Beil anrichtete, wird zum Nebenschauplatz! Die Gutmensch-Industrie, unter dem grassierenden "68iger-Geist", macht die arbeitenden "Anständigen" zum Täter und rücksichtslose Querschläger in der Gesellschaft zum "Opfer"!
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