Museum Aargau mit weniger Besuchern trotz kantonalem Gedenkjahr

Breit war das Angebot, dass das Museum Aargau zum kantonalen Gedenkjahr 1415 auf die Beine gestellt hatte. Trotz diesem breiten Angebot und viel Werbung, pilgerten weniger Besucher zu den verschiedenen Standorten des Museum Aargau. Hauptgrund für den Besucherrückgang sei der Hitzesommer.

Mann zeigt kleines Feuer auf Holzbrettchen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Anders sah es am Mittelaltermarkt Lenzburg aus: Dort gab es in diesem Jahr einen Besucherrekord. Keystone

Ein Varietétheater auf dem Schloss Habsburg oder eine Ausstellung zu Belagerungs- und Verteidigungstechniken auf dem Schloss Hallwyl: das und mehr gab es für die Besucher des Museums Aargau in diesem Jahr zu sehen oder zu erleben.

Unter dem Namen «Die Eidgenossen kommen» fanden auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl, Habsburg, Wildegg, im Kloster Königsfelden sowie auf dem Legionärspfad Vindonissa verschiedene Veranstaltungen statt.

Trotz dieses breiten Angebots und viel Werbung gingen die Besucherzahlen um vier Prozent zurück im Vergleich zum Vorjahr. Schuld sei vor allem der Hitzesommer:

«  Dieser Sommer war sensationell heiss und wenn ich die Zahlen der Badeanstalten anschaue, dann weiss ich, wohin die Leute gegangen sind. »

Jörn Wagenbach
Direktor von Museum Aargau

Im 2016 soll es aber wieder anders aussehen: Wagenbach rechnet damit, dass die Leute, die am Aargauer Gigathlon teilnahmen oder den Kanton Aargau an der OLMA 2015 erlebten, nächstes Jahr eher einen Stopp an den Schlössern oder den anderen Standorten des Museums Aargau einlegen.

Falls dem so ist, erwartet die Besucher vor allem etwas für das Gehör: «Ganz Ohr» heisst nämlich das Thema 2016 des Museums Aargau. Die Angebote werden also klingen und tönen.