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Das kostet Besucher: Schloss Lenzburg wird umgebaut, deshalb finden weniger Anlässe statt wie der Mittelaltermarkt
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 27.12.2018.
abspielen. Laufzeit 04:28 Minuten.
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Museum Aargau Viele Highlights, weniger Besucher

Ob mit der Lupe unterwegs im Schloss Lenzburg, als archäologischer
Forscher im Römerlager Vindonissa oder mit der Familie auf Schatzsuche im Schloss Wildegg: 270'000 Besucherinnen und Besucher haben 2018 die neun Standorte von «Museum Aargau» besucht.

Es ist das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte von «Museum Aargau». Trotzdem kamen aber insgesamt 10'000 Besucher weniger als noch 2017.

Das ist «Museum Aargau»

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Schloss
Legende:zvg/Kanton Aargau

«Museum Aargau» ist eine Abteilung der Aargauer Kantonsverwaltung. Sie macht an neun Standorten Geschichte am Originalschauplatz erlebbar. Die Standorte sind die Schlösser Lenzburg, Hallwyl, Wildegg (Bild) und Habsburg, das Kloster Königsfelden, das Römerlager und das Museum Vindonissa in Windisch, das Sammlungslager in Egliswil sowie der Erlebnispfad «IndustriekulTour Aabach».

Marco Castellaneta, Direktor von «Museum Aargau», begründet den Publikums-Rückgang mit dem Umbau von Schloss Lenzburg und dem dadurch gesperrten Ritterhaus: «Deshalb konnten verschiedene Anlässe nicht stattfinden, etwa ein grosser Sommeranlass, den es jedes Jahr gibt». Ohne diesen Umbau hätte man wahrscheinlich wieder einen neuen Rekord aufgestellt.

Mann vor Mikrofon
Legende: Marco Castellaneta, Direktor von «Museum Aargau». SRF

Auch das «Festival der Düfte», das 2017 einmalig stattfand und 6'000 Besucher anlockte, fehlte im Programm 2018. Das dürfte ein weiterer Grund sein, weshalb kein neuer Rekord erreicht wurde.

Dazu hat «Museum Aargau» nun 2019 wieder die Gelegenheit. Dann soll das Thema Essen die Besucher anlocken. Es geht um die Essgeschichte der letzten 2000 Jahre. Unter anderem wird zu diesem Anlass auch ein eigenes Kochbuch herausgegeben.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Geschichtsträchtige Kultur im Aargau: Mehr als genug!

    Wir sollten uns im Aargau wirklich mehr mit der Zukunft beschäftigen. Das Interesse von freiwilligen Besuchern an den alten Römern dürfte gering sein. Schulklassen- und Vereinsreisen-Besuche sind noch kein Hinweis auf wirkliches Interesse. Der Aufwand für geschichtsträchtige Stätten und Ereignisse im Aargau übersteigt das allgemeine Interesse dafür beträchtlich.
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