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Grossfusion Aarau Neue Hoffnung für grösseres Aarau

Der Einwohnerrat Aarau gab Mitte November grünes Licht für die weitere Ausarbeitung von Fusionsplänen. Am Donnerstagabend folgte der Dämpfer: Die Gemeindeversammlung von Suhr lehnte einen Kredit für ein Leitbild zur Fusion ab. Einen Tag später senden dafür drei andere Nachbarn positive Signale.

Aarau aus Vogelperspektive
Legende: Die Fusionsbefürworter dürfen weiter von einem grösseren Aarau träumen. Keystone

Am Freitagabend haben die Gemeindeversammlungen von Densbüren, Unter- und Oberentfelden den Kredit für das Leitbild überraschend deutlich bewilligt. Damit kommt das Fusionsprojekt mit dem Titel «Zukunftsraum Aarau» weiter. Der Traum von einem Gross-Aarau mit 70'000 Einwohnern hat dennoch Schiffbruch erlitten.

Da waren's nur noch vier

Ursprünglich war nämlich die Rede von zehn Gemeinden, die sich mit Aarau vereinen sollten. Aus der Kantonshauptstadt mit 20'000 Einwohnern sollte ein Mittelland-Zentrum mit rund 70'000 Einwohnern werden. Doch der Grossteil der Gemeinden stieg nach und nach aus.

Und nachdem am Donnerstagabend die Gemeindeversammlung von Suhr – dem grössten er verbleibenden möglichen Fusionspartnern – dem Projekt ebenfalls eine Absage erteilte, sah es düster aus. Dank den positiven Entscheiden aus Densbüren, Unter- und Oberentfelden dürfen die Fusionsbefürworter aber wieder Hoffnung schöpfen.

Trotzdem – bis Aarau und seine Nachbarn allenfalls einmal fusionieren ist es noch ein weiter Weg. Die bewilligten Kredite für das Leitbild sind lediglich ein Zwischenschritt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Als "Heimweh-Suhrer" bin ich froh, dass es eine (wenn auch knappe) Mehrheit gibt, die einer solchen Megafusion nicht zustimmt! Solche Zusammenschliessungen sind für Kleinstgemeinden in abgelegenen Gegenden oder Täler sicher angebracht und richtig. Eine Gemeinde, mit über 10'000 Einwohner an Aarau anbinden, ist totaler Unsinn! Die Menschen vereinsamen schon genug in dieser Internet-Zeit! In Grossagglomerationen geht jede Mitsprache und Dorfgemeinschaft (politische Verantwortung!) völlig unter!
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