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Erst neu geteert und schon holprig
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 04.11.2019.
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Neuer Belag ist schlecht Frisch sanierte «Holper-Strasse» wird wieder aufgerissen

  • 1,5 Kilometer der Kantonsstrasse zwischen Sins und Oberrüti im Aargauer Freiamt wurden im September neu geteert. Nun wird die Strasse bereits wieder aufgerissen.
  • Der Deckbelag der einen Fahrspur sei mangelhaft, teilt der Kanton Aargau mit. Die Strasse weise in kurzen Abständen Unebenheiten auf, über die sich Autofahrer beschwert hätten.
  • Die erneute Sanierung muss das Bauunternehmen bezahlen. Ausgebessert wird im Frühjahr 2020.
  • Auch in Zofingen muss eine erst kürzlich sanierte Strasse ausgebessert werden.

Die frisch sanierte Strasse erinnere ihn an einen Pump-Track, eine Buckelpiste für Velos, meint Sepp Huwiler, der Gemeindemann von Sins lachend. Man könne die Kantonsstrasse zwar befahren, es sei aber klar, dass der Zustand nicht so bleiben könne.

Baufirmen müssen nochmals ran

Diese Meinung teilt auch der Kanton Aargau. Die Baufirma müsse den Belag ausbessern, sagt der zuständige Projektleiter Michael Erhard. Zu Unebenheiten könne es etwa kommen, wenn es beim Bau Unterbrüche gebe bei der Lieferung des Belags, wenn die Baumaschine wieder anfahren müsse. Das komme allerdings selten vor.

Auch in Zofingen wird seit heute Montag eine erst kürzlich sanierte Strasse wieder aufgerissen, weil sie Risse aufweist. Diese Häufung sei Zufall, meint Erhard. In Zofingen gebe es Probleme beim Beton.

Baufehler wie im Freiamt oder in Zofingen könne man seitens Kanton allerdings fast nicht verhindern. «Wie der Belag eingebaut wird, liegt in der Verantwortung des Unternehmers. Oft sieht man die Mängel erst nach dem Walzen.» In beiden Fällen entstehen für den Kanton Aargau keine zusätzlichen Kosten. Die beiden Bauunternehmen müssen die Ausbesserung selbst bezahlen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Bei vielen Firmen fehlt es an geschultem Personal und es gibt nur eine Devise und das ist "Qualität" Eine seriöse Arbeit kostet im moment mehr, aber ist auf die Dauer billiger. Nur kapieren das sehr viele Auftraggeber nicht. Die billigsten Offerten sind oft die teuersten.
    Nachher sind die Leute dann eben schlauer, aber haben Geld in den Sand gesteckt..
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