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Neuer EHC Olten-Chef «Erfolg ist kein Zufallsprodukt»

Patrick Reber löste beim EHC Olten auf Anfang November den langjährigen Geschäftsführer Peter Rötheli ab. Alles umkrempeln, will er aber nicht, sagt er im Interview mit Radio SRF.

SRF News: Patrick Reber, Sie können auf eine grosse Erfahrung im Schweizer Eishockey zurückgreifen. Sie haben beim SC Bern, dem nationalen Eishockeyverband und der Nationalliga gearbeitet. Wie kommt jemand, der schon so viel in der Schweizer Eishockeyszene gemacht hat, zum EHC Olten?

Patrick Reber: Primär war die Anfrage des EHC Olten entscheidend. Der Verein wollte eine Veränderung in der Geschäftsführung und zeigte Interesse, mit mir zusammen zu arbeiten. Olten ist eine sehr interessante Mannschaft. In der Swiss League spielte sie letztes Jahr sehr stark und zeigte auch in dieser Saison einen guten Start. Olten hat grosses Potential, sowohl im Bereich der Fans als auch im Marketing, im Sponsoring und dem Club an sich.

Sie übernehmen das Amt von Peter Rötheli. Er war 13 Jahre lang Geschäftsführer des EHC Olten und stark mit dem Verein verbunden. Ist es schwierig in so grosse Fussstapfen zu treten?

Wichtig ist für mich, dass ich von dem profitieren kann, was Peter Rötheli vorbereitet hat. Ich freue mich auf die Herausforderung, das wird spannend. Ich baue diesbezüglich auch auf die bestehende Zusammenarbeit mit allen Anspruchsgruppen auf - sei es mit dem Verwaltungsrat, mit allen Mitarbeitenden, Funktionären, Sponsoren und Partnern. Ich bin überzeugt, dass wir das nahtlos weiterführen und eine weitere Erfolgsgeschichte mit dem EHC Olten schreiben können.

Ein neuer Chef bringt immer auch neue Ideen: Was für Ziele wollen Sie beim EHC Olten erreichen?

Mein Credo ist: Erfolg ist kein Zufallsprodukt. Das heisst, wir wollen eine saubere Planung machen, eine gute Konzeption. Abgestützt darauf wollen wir in den nächsten Wochen die entsprechenden Massnahmen umsetzen. Wir glauben daran, dass in Olten viel erreicht werden kann und das Potential in den verschiedensten Bereichen sehr gross ist. Wir wollen die sportlichen Ziele, die nicht von mir, sondern von meinem Vorgänger und dem Verwaltungsrat definiert worden sind, erreichen. Wir glauben daran, dass wir eine gute Mannschaft haben, eine gute Infrastruktur, eine gute Sponsoringstruktur und nicht zuletzt eine grosse, treue Fangemeinde, die uns unterstützt.

Das Gespräch führte Antoinette Gloor

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