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Andreas Glarner ist der neue Präsident der Aargauer SVP
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 16.01.2020.
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Neuer Stil Andreas Glarner will die SVP Aargau kämpferischer machen

Die Delegierten der SVP Aargau entschieden sich am Mittwochabend deutlich für Andreas Glarner als neuen Präsidenten. Glarner erhielt 201 Stimmen, Grossrat Rolf Jäggi 106. Glarner ist Unternehmer und Nationalrat aus Oberwil-Lieli. Vor seiner Wahl in den Nationalrat war er Gemeindeammann und politisierte im Grossen Rat.

Glarner hatte für den Parteitag eine «Brandrede» angekündigt. Er redete den anwesenden Delegierten ins Gewissen. Vieles laufe schief, darum müsse sich die SVP Gehör verschaffen. Die Partei müsse kritische Themen wie beispielsweise den Sozialmissbrauch oder die Zuwanderung angehen.

Die Diskussion am Parteitag in Lupfig verlief engagiert. Zahlreiche Delegierte nutzten die Möglichkeit für einen der beiden Kandidaten Stimmung zu machen. Dabei wurde Andreas Glarner als Macher und brillanter Redner gelobt, Grossrat Rolf Jäggi, der sich ebenfalls für das Amt bewarb, als stiller Schaffer und Brückenbauer bezeichnet.

Burgherr verabschiedet

Am Parteitag wurde der bisherige Präsident der SVP Aargau, Nationalrat Thomas Burgherr, verabschiedet. Acht Jahre lang hatte er die wählerstärkste Partei im Aarau geführt. Er sprach von einem herausfordernden aber erfüllenden Amt.

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Showdown ums SVP-Präsidium im Kanton Aargau
Aus Schweiz aktuell vom 14.01.2020.
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17 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    SVP hat auch eine sozial- und umweltpolitische Verantwortung.
    Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links oder gar nicht gewählt hat. Sie muss also bei sozial- und umweltpolitischen Themen aufpassen, dass sie dieses Wählersegment nicht vergrault, wenn sie bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration weiterhin Erfolg haben möchte – und das ist dringend nötig.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist schon verrückt - für mich unverständlich - wie sich so eine Politgesellschaft, wie oben abgebildet - mit Glarner an der Spitze in so selbstgerechter machtsüchtiger Manier etablieren kann. Warum lässt der Stimmbürger eine solche Entwicklung zu? Hier sollten wir unbedingt von unten nach oben: Kommunal, kantonal, national solche Leute gar nicht wählen helfen!
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  • Kommentar von D. Becker  (Die andere Sicht der Dinge)
    Ganz übel!
    Die Aargauer und die Zürcher belächeln sich ja gerne gegenseitig. Aber die Zürcher haben's immerhin geschafft, Mörgeli 2015 nicht mehr in der Nationalrat zu wählen.
    Dafür haben die Aargauer Glarner gewählt, der dann prompt rausposaunt hat:
    "Ich bin stolz, der Aargauer Mörgeli zu sein." Was für eine Disqualifikation.
    Die SVP hat unter Blocher immer nur eines wollen: Die Schweiz entzweien, Opposition um der Opposition willen. So löst man keine Probleme. Das schächt unser Land!
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