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Notunterkunft Baden Erste Notschlafstelle für Obdachlose im Aargau

Legende: Audio Braucht es eine Notschlafstelle? Und wie funktioniert sie? abspielen. Laufzeit 03:45 Minuten.
03:45 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 26.02.2019.
  • Hinter der ersten Notschlafstelle im Kanton Aargau steht der neue Verein Notschlafstelle Aargau.
  • Trägerschaft des Vereins sind die römisch-katholische Landeskirche Aargau, die reformierte Kirche Baden und das Sozialwerk Hope Baden.
  • Die Notschlafstelle in Baden soll im Herbst eröffnet werden, mitten in der Altstadt an der oberen Halde. Kurt Adler, Co-Präsident des Vereins Notschlafstelle, bestätigt einen entsprechenden Bericht der Aargauer Zeitung, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Besonders im Winter ist der Bedarf an Notschlafstellen in der Region gross. Obdachlose müssen für eine Unterkunft ausserkantonale Lösungen suchen, in Zürich zum Beispiel. Nun kommt also die Notschlafstelle in Baden. Es brauche eine solche Stelle, sagen die Verantwortlichen.

Es braucht im Aargau eine Notschlafstelle.
Autor: Kurt Adler-SacherLeiter Fachstelle Diakonie Römisch-Katholische Kirche Aargau

Sechs Betten hat es in der künftigen Notschlafstelle. Zwei Wochen dürfen Obdachlose hier schlafen. Nach vielen Bemühungen um eine Notschlafstelle in Baden und Olten entsteht damit die erste Notschlafstelle in der Region Aargau Solothurn.

Unterkunft
Legende: Eine Notunterkunft in Lausanne. Keystone

Das Haus an der oberen Halde 23 in Baden soll jetzt umgenutzt werden. Im Haus wird eine Notpension eingerichtet, für Menschen in sozialer Not. Hinzu kommen nun die Betten der Notschlafstelle. Die Pension braucht nämlich nicht das ganze Haus. Im September ist die Eröffnung der Notschlafstelle Baden geplant.

Haus in der Altstadt: Ein Problem?

Die Lage der Notschlafstelle in der Badener Altstadt dürfte nicht alle freuen. Neben dem Gebäude befindet sich unter anderem ein Kinderspielplatz. «Wir haben bald ein Treffen mit den Anwohnern. Wir hoffen auf Verständnis», so Kurt Adler-Sacher, Co-Präsident des Vereins Notschlafstelle, gegenüber SRF. «Wir wollen sicherstellen, dass die Anwohner wissen, an wen sie sich bei Fragen oder Problemen wenden können».

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