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60 bis 70 Millionen fehlen den Aargauer Spitälern monatlich
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 16.04.2020.
abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
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Nur noch Notbetrieb Wer bezahlt die Ausfälle bei den Spitälern?

Das Problem: Nach den Anordnungen des Bundes haben Spitäler und Kliniken wegen der Corona-Krise auf Notbetrieb umgestellt. Sie dürfen nur noch dringende Eingriffe vornehmen. Im Kantonsspital Baden (KSB) beispielsweise waren deshalb Anfangs April 100 Betten nicht besetzt. Zudem habe die Intensivpflegestation umgebaut werden müssen, erklärt KSB-Chef Adrian Schmitter.

Die Folgen: Weil die Spitäler und Kliniken nicht im Normalbetrieb arbeiten können, entgehen ihnen monatlich 60 bis 70 Millionen Franken, so der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati. Die Frage ist nun, wer für diesen finanziellen Schaden aufkommt.

Die Forderung: Der Bund habe das Angebot bestellt, meint KSB-Chef Schmitter: «Ich bin der Meinung: Wer bestellt, der bezahlt». Der Bund müsse mithelfen, die Ertragsausfälle und Mehrkosten zu decken, findet auch Regierungsrat Gallati. Die Aargauer Regierung ist mit dieser Forderung an den Bundesrat getreten. Grosse Eile habe die Antwort aber nicht, meint Gallati. Die Aargauer Spitäler seien finanziell gesund. Sie könnten eine Durststrecke von einem halben Jahr ohne grössere Probleme aushalten.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 16.4.2020, 12.03 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Die Schweizer Spitäler und Kliniken, sind seit Jahren "Grossverdiener"! Wo ist das VIELE Geld geblieben? "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not"! Es gibt kein "Gesundheits-Wesen" weltweit, welches so enorm lukrativ ist, wie das der Schweiz! Seit Jahrzehnten auf Kosten der Bevölkerung/Menschen, weshalb es zu einem - ausbeuterischen - "Gesundheits-Un-Wesen" mutierte! Kassieren die "armen" Grossverdiener in diesen Bereichen " etwas weniger"? Da wird auf sehr hohem Niveau gejammert!
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