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Aargau Solothurn Oensingen entschuldigt sich für Rayonverbot

In Oensingen wurde gegen drei Jugendliche ein Rayonverbot ausgesprochen, weil sie abends beim Schulhaus Fussball gespielt hatten. Nun entschuldigt sich der Gemeinderat und hebt das Rayonverbot auf.

Fussballerbeine
Legende: Nach Fussballspiel: Oensinger Gemeinderat entschuldigt sich für Rayonverbot. Keystone

«Es sind Fehler passiert», gibt Pascal Estermann, Stabschef des Oensinger Gemeinderats, gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn zu. Rechtlich sei das Rayonverbot gegen die drei Jugendlichen nicht haltbar. Man hätte das Gespräch mit den Eltern suchen, erst mal eine Verwarung aussprechen und die Betroffenen über die Rechtsmittel belehren sollen. Schliesslich sei das Rayonverbot ein Rechtsakt.

Strafe abgelten

Der Oensinger Gemeinderat hält aber daran fest, dass die Jugendlichen ein Verbot übertreten hätten. Aus diesem Grund müssen die Jugendlichen in den Herbstferien je zwei Halbtage arbeiten, entweder beim Werkhof oder den Hausdiensten.

Die Regelung auf den Sportplatz wird nun allerdings angepasst. Werktags darf der Platz bis 21 Uhr und Samstags bis 20 Uhr benutzt werden.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Oliver Schneitter, Lommiswil
    Aha - weil abends wird der Schulhausplatz ja gebraucht - für??? Weswegen soll man dort nicht tschutten dürfen? Man glaubts nicht. Borniertheit, Verbote, und die Jungen stören eben auch, wenn sie Fussball spielen. Ich erinnere mich gerade, wir wir in meiner Kindheit nichts anderes gemacht haben als auf dem Schulhausplatz tschutten - könnte man tagsüber noch verständlicherweise als störendempfinden. Aber wer ist bitte abends dort? Lieber alle brav daheim sitzen. Oje.
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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    LOL - am Samstag wurden die Jungs um 19.00 «erwischt». Jetzt dürfen sie bis 20.00. Beeindruckend ;-) ;-)
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