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Olten Südwest Neuer Plan für 3000 Wohnungen im Oltner Entwicklungsgebiet

Überbauung
Legende: zvg/Gross AG

Rund ein Drittel mehr Personen sollen künftig in Olten leben. Dafür entsteht ein komplett neuer Stadtteil: Olten Südwest, mit Wohnungen für bis zu 6000 Einwohner. Die ersten Bauten überzeugten allerdings nicht auf ganzer Linie, sie wirktem klobig und starr. Grundeigentümer und Stadt haben deshalb den Gestaltungsplan für die übrigen 13 Baufelder überarbeitet. Sie sollen luftiger und flexibler werden, erklärt der Oltner Stadtschreiber Markus Dietler im Interview.

SRF News: Was wurde im Vergleich zum alten Projekt geändert?

Markus Dietler: Man hat viel verbessert. Beim alten Gestaltungsplan gab es eine Höhenbegrenzung. Damit wurde das Areal sehr dicht bebaut. Das wollten wir nicht 14 Mal wiederholen. Nun sind höhere Häuser bis 40 Meter möglich. Das ergibt mehr Freiraum.

Es gibt nun auch eine Zone für öffentliche Anlagen. Wurde das bisher vergessen?

Es war nur in den Sondervorschriften drin. Nun haben wir den Ort genau definiert. Je nach Quartierentwicklung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Schulraum ist sicher ein Thema, das könnte hier durchaus entstehen. Der Raum ist sicherlich für eine öffentliche Nutzung reserviert.

Wie lange dauert es, bis diese 3000 neuen Wohnungen gebaut sind?

Das ist schwierig zu sagen. Der Zeithorizont ist gross. Momentan haben wir 130 bis 150 neue Wohnungen, die der Markt auf einmal aufnehmen kann. Umgerechnet sprechen damit wir über 10, 15, 25 Jahre. Es kann also durchaus sein, dass der Gestaltungsplan nochmals angepasst werden muss, bei solch einer langen Zeitepoche.

Das Gespräch führte Wilma Hahn.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Schneider (Alex Schneider)
    Wenn das verdichtete Wohnen so toll wäre, hätte es sich auch in den Ländern mit viel Platz durchgesetzt. Fliegen Sie mal nach Toronto! Dort fliegen Sie vor dem Landen eine halbe Stunde über Vororte mit alles Einfamilien- und Reihenhäusern! Verdichtetes Bauen in der Schweiz ist unausweichlich wegen Überbevölkerung und Kulturlandschutz und meist nicht freiwillig gewählt.
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