Oltner Immobilienkonzern Swiss Prime Site legt kräftig zu

Das Oltner Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) steigerte seinen Reingewinn um mehr als zehn Prozent. Damit beträgt der Reingewinn fast 344 Millionen Franken. Grund dafür sind nicht zuletzt mehrere Käufe des Unternehmens.

Logo der Swiss Prime Site an einem der Bürogebäude in Olten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Olten hat die Swiss Prime Site ihren Hauptsitz. Keystone

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat 2013 deutlich mehr verdient. Verglichen mit dem Jahr zuvor stieg der Reingewinn um 10,5 Prozent auf fast 344 Millionen Franken.

Dabei hatten die Neubewertungseffekte einen leicht negativen Effekt. Ohne sie wäre der Gewinn noch stärker gestiegen. Operativ konnte SPS zulegen. Der Betriebsgewinn stieg um 3,5 Prozent auf 530,6 Mio. Franken.

In einer Medienmitteilung vom Montag betont das Unternehmen, dass die operativen Ertragsquellen durch die Übernahme der Altersresidenzen von Tertianum erweitert werden konnten. Die Käufe von Tertianum im Juli 2013 und dem Immobiliendienstleister Wincasa im Oktober 2012 trugen denn auch stark zu einem höheren Ertrag bei.

Leicht rückläufig war der Ertrag einzig im Segment Retail und Gastro, also beim Warenhaus Jelmoli, beim Restaurant im Zürcher Prime Tower und bei einem ebenfalls zu SPS gehörenden Hotelbetrieb in der Nähe von Genf.