Online-Handel sei Dank: Milliardstes Paket in Härkingen sortiert

Seit 1999 werden im Paketzentrum Härkingen Pakete sortiert. Seither hat sich im Konsumverhalten der Bevölkerung viel verändert. «E-Commerce», Online-Einkäufe, bestimmen immer mehr den Alltag der Konsumenten. Die Post profitiert und investiert total 60 Millionen Franken in neue Anlagen.

Fakten zum Thema:

  • Das Paketzentrum Härkingen ist 24'600 m2 gross und damit das grösste der drei Paketzentren (Die anderen beiden stehen in Daillens und Frauenfeld).
  • 370 festangestellte und 50 temporäre Mitarbeiter sortieren hier Pakete.
  • 2015 hat die Post so viele Pakete sortiert wie noch nie: über 115 Millionen (+3 Prozent gegenüber 2014).
  • Täglich 290'000 Pakete werden alleine am grössten Standort Härkingen verarbeitet
  • Zukunftsziel: Lieferfristen und Verarbeitungszeiten für Pakete verkürzen.
  • Die Post investiert total 60 Millionen Franken in neue Sortieranlagen, 20 Millionen davon in den Standort Härkingen. Der Ausbau wurde hier 2014 fertig.
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Bildlegende: Das milliardste Paket wird symbolisch an Susanne Ruoff, die Konzernleiterin der Schweizerischen Post AG, verschickt. Keystone

Online-Bestellungen boomen. Ob Kleidung, Möbel, Elektronik-Artikel oder Spielzeuge, die Lieferung nach Hause ist gefragt und für die Post ein gutes Geschäft. Heute sei fast jedes zweite Paket eine Priority-Sendung mit Zustellung am nächsten Tag. Vor 15 Jahren lag der Anteil noch bei einem Fünftel.

Inzwischen können die Kunden ihr Paket an 24-Stunden-Automaten empfangen und versenden. Für verpasste Pakete gibt es eine zweite Zustellung am Abend.

Neu führt die Post im Laufe des 2016 auch eine individuelle Steuerung von Paketen und Briefen. Sobald die Sendung unterwegs ist, kann der Kunde auf der Website der Post wählen, ob das Paket an die Wohnadresse soll oder woanders hin.

Spannendes zum Post-Paket

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