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Konkurrenten im Gesundheitswesen rücken während der Corona-Krise näher zusammen
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 24.03.2020.
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Partnerschaft statt Konkurrenz Zusammenarbeit über Kantons- und Unternehmensgrenzen

Die Spitäler der Kantone Solothurn und Baselland arbeiten in der Corona-Krise plötzlich so eng zusammen wie nie zuvor.

Für die Bewältigung der Corona-Krise arbeiten die öffentlichen Spitäler der Kantone Solothurn und Baselland so eng zusammen, wie man sich das vor ein paar Wochen noch kaum vorstellen konnte.

Das Spital Bruderholz (BL) nimmt nun zum Beispiel auch Corona-Patientinnen und Patienten aus den Bezirken Dorneck und Thierstein auf. Im Spital Dornach auf der anderen Seite werden alle Personen aus der Region behandelt, welche nicht wegen Covid-19 ins Spital müssen. Diese Massnahme soll das Spital Bruderholz beim befürchteten Ansturm von Coronapatienten entlasten, teilen die beiden Kantonsregierungen gemeinsam mit.

Ebenfalls näher zusammenarbeiten wollen die Kantone Solothurn und Baselland, wenn es um die gefragten Corona-Tests geht. Die mobilen Test-Teams, die seit einigen Tagen in Baselland unterwegs sind, stehen ab Dienstag auch in Alters- und Pflegeheimen im Schwarzbubenland im Einsatz.

Auch die Privaten helfen

Die öffentlichen Spitäler in den Städten Solothurn und Olten arbeiten derweil mit Privatkliniken zusammen. In Solothurn ist dies die Klinik Obach, in Olten die Pallas-Kliniken. Personal aus den Privatkliniken hilft in den öffentlichen Spitälern aus. Beide Privatkliniken übernehmen Operationen und Patienten um die Kantonsspitäler zu entlasten.

Zudem werden im noch nicht eröffneten Neubau des Bürgerspitals Solothurn «zusätzliche Reserve-Kapazitäten» geschaffen. Das neue Spital sollte eigentlich erst im Juni eröffnet werden, es stehe aber nun per sofort für Notfälle zur Verfügung, heisst es bei der Solothurner Regierung.

Viel gesuchtes Personal bereits gefunden

Die Solothurner Regierung hatte letzte Woche einen Aufruf gestartet mit dem Ziel zusätzliches Personal für Spitäler und Pflegeheime zu finden. Nicht mehr im Beruf tätige Gesundheitsfachleute sollten sich beim Kanton melden, damit man gewappnet wäre, sobald die Zahl schwerer Corona-Fäll plötzlich ansteigen sollte.

Der Aufruf sei ein Erfolg gewesen, freut sich Innendirektorin Susanne Schaffner wenige Tage später. Bereits hätten sich rund 300 Personen gemeldet. Die Unterstützung sei sehr gross. Man werde diese Fachleute nun vermitteln.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 24.03.2020, 12:03 Uhr; vonb;bras

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