Picasso-Bilder bekommen in Solothurn neues Zuhause

Das Solothurner Stimmvolk sagt deutlich Ja zu einem neuen Kulturgüterschutzraum für die Bilder des Kunstmuseums. Über 70 Prozent der Stimmbürger sagten Ja. Damit erhalten mehrere Bilder von Picasso, van Gogh und Klimt ein neues Zuhause.

Abstimmungsplakat in der Stadt Solothurn zum neuen Kulturgüterschutzraum Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Solothurner Stimmbürger haben entschieden: Sie wollen einen neuen Schutzraum für die Sammlung des Kunstmuseums. SRF

Dieses Ja ist deutlich: Über 70 Prozent der Stadtsolothurner Stimmbürger haben Ja gesagt zum neuen Kulturgüterschutzraum. Damit genehmigten die Solothurner nach der Totalsanierung des Stadttheaters innert kurzer Zeit die zweite grosse Investition in die Kultur der Stadt.

Das Stadtpräsidium freut sich über das deutliche Resultat, heisst es in der Medienmitteilung. Man nehme dieses Ergebnis mit «grosser Freude» zur Kenntnis, erklärt Stadtpräsident Kurt Fluri weiter. Die Stimmbeteiligung in der Stadt Solothurn lag bei fast 42 Prozent.

Alter Schutzraum ist zu klein und schlecht klimatisiert

Gut sechs Millionen Franken kostet der neue Kulturgüterschutzraum des Kunstmuseums in Solothurn. Davon bezahlt der Bund knapp zehn Prozent. Ein neuer Raum ist aus mehreren Gründen nötig, heisst es in der Abstimmungsbotschaft.

So ist aktuelle Schutzraum zu klein für die Sammlung des Kunstmuseums. Schon jetzt gibt es zwei zusätzliche Aussendepots. Zudem weist der Raum aus dem Jahre 1981 «gravierende Mängel» auf: Er kann die klimatischen Schwankungen während des Jahres nicht ausgleichen, was den Werken schade, so die Befürworter.

Das Solothurner Kunstmuseum gehört zu den zehn bedeutendsten Kunstmuseen der Schweiz. Die Sammlung gehört zu den wertvollsten der Schweiz.