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Polizei deeskaliert PKK-Anhänger stören CHP-Parteiversammlung in Grenchen

  • Anhänger der Kurdischen Arbeiterpartei PKK haben am Sonntagnachmittag in Grenchen (SO) einen Anlass der türkischen Republikanischen Volkspartei (CHP) gestört.
  • Die Kantonspolizei konnte mit mehreren Beamten die Situation entspannen.
  • Zwölf Personen wurden ohne weitere Zwischenfälle aus dem Lokal geführt.
Video
Aus dem Archiv: Demonstration von Kurden in Basel
Aus Tagesschau vom 02.11.2019.
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Nach Angaben der Kantonspolizei Solothurn gelangten die PKK-Anhänger durch den normalen Eingang in das Veranstaltungslokal in Grenchen (SO). Während Parteisympathisanten für die Veranstaltung in den Saal strömten, hielten Anhänger der PKK und YPG/YPJ auf der Bühne Poster, Parolen und Logos ihrer Organisationen hoch.

Die Kantonspolizei wurde um 13 Uhr aufgeboten, die mit mehreren Patrouillen ausrückte und die Situation entspannen konnte. Die Beamten kontrollierten zwölf Personen und führten sie ohne Zwischenfälle aus dem Lokal. Es handelte sich um elf türkische Staatsangehörige und eine Schweizerin.

Polizei kann Situation entspannen

Beim Polizeieinsatz gab es weder zu Gewaltausbrüchen noch Sachbeschädigungen. Durch den Einsatz der Polizeibeamten konnte eine weitere Eskalation verhindert werden, sagte Polizeisprecher Andreas Mock.

Die Partei setzte nach dem Vorfall ihren Anlass fort. Die (sozialdemokratische) Republikanische Volkspartei (CHP) ist die grösste Oppositionspartei in der Türkei. Ihr gehört unter anderen auch der neu gewählte Stadtpräsident von Istanbul, Ekrem Imamoglu, an.

Laut der Nachrichten-Website EHA Medya sollte an der Parteiversammlung in Grenchen auch die CHP-Parteivorsitzende Canan Kaftancioglu teilnehmen. Etliche Exponenten der CHP sitzen in Haft. Kaftancioglu muss sich vor Gericht verantworten. Ihr wird die Beleidigung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, Volksverhetzung und Terrorpropaganda vorgeworfen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Immer diese importierten Konflikte. Geht doch in die Türkei protestieren aber tragt eure Probleme nicht ins Gastland.
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  • Kommentar von Tom Maier  (MaTo)
    Erdogan mit seiner autokratischen Ambitionen, die aleingelassenen Kurden und darüber hinaus eine jede Region des Nahen Ostens und des Magreb hat enorm Konfliktpotenzial. Sollte einer dieser Konflikte zum Urstreit der Region - Israel/Palästina - führen, wäre eine Eskalation nicht mehr zu verhindern und würde zig Staaten und Millionen von Menschen betreffen. Und es würde Flüchtlinge generieren - und zwar nicht wenige. Anstatt dem Treiben zu zusehen würde Europa (inkl CH) gscheiter aktiv.
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