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Die Polizei büsst Mann der Ambulanz folgt
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Polizei drückt kein Auge zu Krankenauto hinterhergefahren und gebüsst

  • Am Samstag hat die Ambulanz eine Person von Würenlingen notfallmässig ins Spital gefahren.
  • Ein 48-jähriger Mann folgte dem Krankenauto und hat dabei unter anderem Rotlichter missachtet.
  • Im Krankenauto befand sich ein Angehöriger des Mannes.
  • Die Aargauer Kantonspolizei stoppte den Mann und hat ihm den Führerausweis abgenommen.

Es ist eine schwierige Situation. Jemand hat ein schweres gesundheitliches Problem. Man ruft die Ambulanz. Diese bringt die Person mit Blaulicht ins Spital. Genau dies ist am vergangenen Samstag passiert.

Ein Angehöriger des Patienten machte dabei den Fehler und fuhr dem Krankenauto einfach hinterher. Er hat dabei die Verkehrsregeln missachtet. Die Polizei hat scharf reagiert und den Fahrer angezeigt.

Polizisten dürfen nicht wegschauen

Die Polizei zeigte auch in dieser aussergewöhnlichen Situation kein Verständnis. «Wir dürfen hier kein Auge zudrücken», sagt Aline Rey von der Aargauer Kantonspolizei. Der Autofahrer hätte schliesslich auch die Ambulanz fragen können, ob er mit dem Anghörigen mitfahren kann.

Autofahrer müssen sich in jedem Fall an die Verkehrsregeln halten. Dies gilt übrigens auch, wenn man jemanden in einer Notsituation im eigenen Auto ins Spital fährt. Auch dann gelten die Rotlichter.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    Die Polizei hat alles richtig gemacht und dies aus verschieden Gründen: Es bestand kein Anlass zum Hinterherfahren da er ja die Möglichkeit hatte mit der Ambulanz mitzugehen.
    Wenn das Krankenwagen-Personal einen Patienten übernimmt ist die Gewähr geboten das der Kranke gut versorgt ist und so schnell wie möglich ins Spital kommt. Ausserdem handelte der Hinterherfahrer grob fahrlässig da er in seinem emotionalen Zustand nicht fahrtüchtig war.Dei Polizei hat demnach absolut richtig gehandelt!
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  • Kommentar von Simon Johannes  (simon.johannes)
    Wenn man in einer Notsituation mit dem eigenen Auto ins Krankenhaus fährt und der Mensch in meinem Auto stirbt, weil ich nachts an einer roten Ampel stehe... dann wäre das eine Sauerei. Vielleicht sogar unterlassene Hilfeleistung. Die Gesundheit geht vor. Ist es möglich einem in Lebensgefahr befindlichen Menschen unter Überschreitung der Verkehrsregeln jedoch ohne Gefährdung anderer zu helfen, darf nicht sein, dass man dafür noch bestraft wird. Wo bleibt die Menschlich- und Verhältnismässigkeit?
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  • Kommentar von Tina Müller  (TinaMüller)
    Bis die Mutter vom Krankenwagen in die Notfallaufnahme überführt worden ist, haben Sie diese auch schon erreicht - bei normaler Geschwindigkeit und regelrechtem Parken. Mitfahren ist ja möglich. Klar, nicht für die ganze Familie. Aber zwei Personen passen da normalerweise rein, so war es bei uns. Und helfen können Sie sowieso nichts. Mit dem Rufen der Ambulanz haben Sie die Kranke den Sanitätern und dem Spitalpersonal in Obhut gegeben. Das sind die Spezialisten dafür.
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