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Aargau Solothurn Polizei zieht nach Unfällen im Aargau Neulenker aus dem Verkehr

Gleich mehrere Neulenker hat die Kantonspolizei Aargau in der Nacht auf Sonntag aus dem Verkehr gezogen. Diese verursachten mehrere Unfälle, bei denen teilweise Alkohol im Spiel war. Mehrere Personen wurden verletzt.

Unfallauto
Legende: Das Auto nach dem Unfall in Vordemwald. Der Fahrer war betrunken, sagt die Polizei. zvg/Kantonspolizei Aargau
  • In Vordemwald verlor ein 21-Jähriger die Kontrolle über sein «leistungsstarkes Fahrzeug», wie die Polizei am Sonntag in einer Mitteilung schreibt. Das Auto prallte daraufhin schleudernd gegen eine Hausecke. Der Lenker war unverletzt, aber stark alkoholisiert. So ergab ein Atemlufttest einen Wert von rund 0,7 Milligramm pro Liter (mg/L). Dies würde etwa einem Blutalkoholwert von 1,4 Promille entsprechen. Am Auto entstand ein Sachschaden von rund 30'000 Franken. Den Führerschein, den der junge Mann erst seit August besass, nahm ihm die Polizei ab.
  • In Hendschiken verlor ein 18-Jähriger die Herrschaft über sein Auto, prallte gegen eine Böschung und überschlug sich mehrmals. Fahrer und Beifahrer wurden verletzt. Sie mussten ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden. Der Lenker musste seinen Führerschein ebenfalls abgeben.
  • Auf der Autobahn A1 bei Birrhard schleuderte ein 20-Jähriger gegen die Leitplanken. Während der Lenker unverletzt blieb, verletzten sich seine beiden Mitfahrer leicht. Eine Ambulanz brachte sie ins Spital.
  • Weil er deutlich zu schnell fuhr, geriet ein 21-Jähriger bei Neuenhof ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke der A1. Er wurde nicht verletzt, musste aber seinen Führerschein abgeben.
  • In einem Kreisverkehr in Bremgarten geriet der Lenker eines Sportwagens ins Schleudern. Dabei kam das Auto von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Böschung und in ein Wahlplakat. Der 18-jährige Fahrer blieb unverletzt. Er gab an, «barfuss fahrend zu stark beschleunigt zu haben». Auch er musste seinen Fahrausweis, den er seit August besass, abgeben.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Schrag (Hüo)
    Warum werden solche idiotisch übermotorisierten Fahrzeuge zugelassen? Um die Gotthardautobahn mit einem Mitteklassewagen von 1750 kg (zB. Golf) Gesamtgewicht mit 120 km/h hochzufahren genügt eine Leistung von 45 kW (61 PS). Wenn vor Erreichen der Vmax noch eine Beschleunigung von 0.25 m/s hoch 2 vorhanden sein soll, sind weitere 15 kW (20 PS) nötig. Für alles was darüber liegt sagen die Automobil- und treibstofffirmen danke.
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  • Kommentar von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
    Zum letzt genannten Fall: Wurde dem Lenker die Fahrerlaubnis wegen Rallye-Fahrens abgenommen, oder wegen Barfuss unterwegs sein? Denn bei letzterem gäb's keinen plausiblen Grund, weswegen das Gaspedal stärker als gewöhnlich durchgedrückt würde - im Gegenteil, da hat man wesentlich mehr Gefühl ... Sportler, zeitgen. Balletttänzer usw. sind alle barfuss unterwegs ...
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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Mir fällt auf, dass überzüchtete, teure und aufgemotzte Boliden oft Aargauer Kennzeichen tragen. Ist das eine besondere Machismo-Kultur dort oder fehlt den Leuten einfach eine andere sinnvolle Freizeitbeschäftigung? Würde mal darauf wetten, dass der Grossteil der Wagen ohne Leasing gar nicht auf der Strasse wäre....
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Ja, im Aargau sind offensichtlich viele "teure Schlitten" eingelöst. All die "Junglenker", "Männer" oder "21-Jährigen" fahren auch entsprechend mit ihren Leasing-Carrossen auf den überfüllten Aargauerstrassen herum! Wer diese "Verkehrsünder" sind, darf man nicht offen bekanntgeben. Trotzdem, Mediengewohnte können sich die Herkunft dieser "Lausbuben" längst gut vorstellen!
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