Neue Besucherstation PSI zeigt Energiespeicher-Zukunft

Das Paul Scherrer Institut PSI hat in Villigen eine neue Besucherstation in Betrieb genommen. In der Energy-System-Integration-Plattform (ESI) wird normalerweise an erneuerbaren Energien geforscht. Ab März ist die Plattform auch für Besucher zugänglich.

Anhand der fiktiven Stadt Esiville wird den Besuchern in 5 Akten erzählt, wie erneuerbare Energien in die Energieversorgung der Zukunft integriert werden können. Angelehnt an die Sendung «Schweiz Aktuell» wird das Leben in Esiville dargestellt.

Erneuerbare Energien als Lösung für die Probleme der Zukunft

Die Playmobil-Bevölkerung kämpft mit dem Klimawandel und stellt die Energieproduktion auf erneuerbare Energien um. Dabei kommt es jedoch zu einer Überlastung des Stromnetzes und zu einem Stromausfall. Hier kommt un die Power-to-Gas-Technologie zum Zug.

An der Esi-Plattform wird nämlich geforscht, wie Energie in chemische Speicher umgewandelt werden kann. MIt Elektrolyse kann beispielsweise überschüssiger Strom als Gas gespeichert werden. Im Paul Scherrer Institut wird intensiv an solchen Speicherlösungen in der Energiezukunft geforscht.

Besucher dürfen experimentieren

In der neuen Besucherstation im Paul Scherrer Institut wird diese Technologie so auf anschauliche Weise erklärt. Die Besucherinnen und Besucher können in der neuen Ausstellung am Schluss selber einen Energiekreislauf herstellen und den Strom in Esiville wieder fliessen lassen.

Während des Besucherzentrum des PSI immer Nachmittags besucht werden kann (ausser Samstags), kann man die neue Besucherstation nur auf Anmeldung besichtigen.