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Aargau Solothurn Psychiatrische Dienste Aargau mit gutem Jahresergebnis

Die Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) haben letztes Jahr einen Gewinn von 3,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Das Ergebnis ist auf die gestiegene Nachfrage bei den Behandlungen zurückzuführen. Gefragt sind die ambulanten und die stationären Angebote.

Blick auf den Haupteingang der Klinik Königsfelden.
Legende: Gut besucht: Die 300 Betten in der Klinik Königsfelden und die zahlreichen ambulanten Angebote der PDAG. ZVG

Der Umsatz der PDAG stieg im Geschäftsjahr 2014 um 5 Prozent auf 130,5 Millionen Franken. Dieses Geld floss grösstenteils in den Ausbau des stationären forensischen Angebots. Der Gewinn sei notwendig, um die Investitionen auch in Zukunft selbst finanzieren zu können, heisst es in einer Mitteilung.

Bei der Finanzierung schlugen die PDAG letztes Jahr neue Wege ein. Als erstes psychiatrisches Unternehmen in der Schweiz beschaffte man sich mit der Herausgabe von Obligationen Geld auf dem Kapitalmarkt in Höhe von 60 Millionen Franken.

Zu den PDAG gehören die Psychiatrische Klinik Königsfelden mit rund 300 Betten sowie der Externe Psychiatrische Dienst mit einem Kriseninterventions- und Triagezentrum und mehreren Tagesangebote.

Dazu kommt der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst mit einem zentralen Ambulatorium in Königsfelden sowie diversen regionalen Ambulatorien und Tageskliniken.

Zahlen und Fakten

Seit 2004 sind die PDAG eine Aktiengesellschaft im Eigentum des Kantons Aargau.

Für die PDAG arbeiten rund 1000 Personen in über 50 Berufen.

Nach einer Neuorganisation bestehen die Dienste seit Anfang 2015 aus acht Bereichen.