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Raubüberfall in Muri Zwei Maskierte fesseln Ehepaar und rauben es aus

Die Täter erbeuten Tausende von Franken. Es seien keine Schlafzimmerräuber, betont die Polizei.

Ablauf der Tat: In der Nacht auf Mittwoch um drei Uhr dringen zwei maskierte Männer in eine Wohnung in Muri ein. Sie fesseln ein Ehepaar mit Klebband, bedrohen es mit einer Pistole und verlangen Geld, teilt die Aargauer Kantonspolizei mit. Die Opfer geben den Männern das vorhandene Bargeld. Die Täter durchwühlen danach sämtliche Räume.

Erfolglose Fahndung: Die Opfer können sich gegen fünf Uhr befreien und alarmieren die Polizei. Diese löst sofort eine Fahndung aus. Die Täter entkommen jedoch unerkannt. Die Opfer kommen mit dem Schrecken davon.

Geplanter Überfall: Die Räuber erbeuten mehrere tausend Franken Bargeld. Laut Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau geht die Polizei davon aus, dass die Täter nicht nach dem Zufallsprinzip agierten wie in den 90er-Jahren die Schlafzimmerräuber. In Muri hätten die Räuber den Tatort (Garage im Industriequartier, auf einer Seite ein Baugerüst und damit Zugang zur Wohnung, keine Nachbarn) wohl im Voraus ausgekundschaftet. Bei den Opfern handle es sich um die Besitzer des Garagenbetriebs. Die Wohnung ist im Obergeschoss des Betriebs.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wenn ein KMU-Betrieb (Garage-Betrieb) so viel Bargeld zu Hause aufbewahrt, kann ein Normalbürger kaum grosses "Erbarmen" aufbringen! Warum wussten zudem die "Räuber" überhaupt, dass im nächtlichen Haus so viel Bargeld "aufbewahrt wird? Waren es Verwandte oder Angestellte des Betriebes? Will der Garagier das Geld "unter das Kopfkissen" legen, um Vermögenssteuern zu hintergehen? Alles Fragen, die man sich in einer globalisierten Multikultigesellschaft mit Recht stellen darf (und muss!).
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