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Rechtsberatung Aargau Hilfswerk Heks schliesst kostenlose Rechtsberatung

  • Per Ende 2018 gibt es keine unentgeltliche Rechtsberatung für sozial Benachteiligte vom Hilfswerk Heks in Aarau mehr.
  • Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) schliesst die gratis Rechtsberatung aufgrund fehlender Finanzierung.
Beratung
Legende: Keystone

Das Angebot sei von Personen aus den Kantonen Aargau und Solothurn zwar immer öfter genutzt worden. Insgesamt 208 Beratungsgespräche hat die Rechtsberatungsstelle 2017 geführt. Das Mandat für einen Klienten im Gerichtsverfahren wurde aber nur selten übernommen, sagt Ruedy Bollack von der Rechtsberatungsstelle.

Kaum Partner für Mitfinanzierung

Das Projekt kostet 163’000 Franken im Jahr. Für die Zukunft sei die Finanzierung jedoch nicht mehr gesichert. Finanziert hat das Projekt das Heks hauptsächlich selber. Nur die reformierte Landeskirche Aargau habe bei der Mitfinanzierung geholfen.

Das Ziel wäre gewesen, mehr solche Institutionen zu finden, die das Projekt unterstützen. Da dies jedoch nicht gelungen ist, schliesst die Rechtsberatungsstelle für sozial Benachteiligte nun nach zehn Jahren auf Ende 2018.

Eine Gratis-Rechtsberatung wird es im Kanton Aargau aber weiterhin geben. Der Anwaltsverband bietet eine solche an rund 30 Orten im Kanton an. Zu gewissen Zeiten kann dort jeder seine Fragen zu einem juristischen Fall stellen.

Audio
Keine gratis Rechtsberatung mehr
01:53 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 11.10.2018.
abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Wundert mich gar nicht! Leistungskürzungen wo man hinsieht. Pro Infirmis, Pro Senectute oder auch Beobachter haben ihre Hilfeleistungen signifikant gekürzt! Der Bund und die Kantone kürzen die Mittel um die Steuern zu senken. Doch die Bevölkerung jubelt wenn Steuern gesenkt werden und jammern wenn die Kürzungen von Dienstleistungen bei ihnen ankommt. Beispiele wie hier finden wir in Basel Land und Luzern. Eigenartigerweise sind sie Bürgerlich geführt und sind Steuersenkungsprogrammen.
  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Hauptsache die Asylbewerber erhalten alle weiterhin eine kostenlose Rechtsberatung zu Lasten der Allgemeinheit. Vielen Dank Frau Sommaruga.
  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Kirche sollte sich der Realität stellen.
    Braucht es wirklich so viele Kirchgemeinden? Braucht die Kirche wirklich so viel Geld für die Erhaltung der grossen baulichen Infrastruktur? Sind die sozialen Aufgaben der Kirche nicht viel wichtiger als die gute Begleitung der immer gleichen Kirchgänger?
    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Was hat denn das mit dem aktuellen Thema zu tun Herr Schneider?
    2. Antwort von Alex Schneider  (Alex Schneider)
      An Erich Singer
      Die Unterstützung von HEKS wäre eine dringende soziale Aufgabe der reformierten Kirche, dringender als manch anderes.