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Aargau Solothurn Regierungsrätin gibt Asylbewerbern ein Zuhause

Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli hat eine Asylbewerberfamilie bei sich aufgenommen. Die Politikerin kämpft schon lange für mehr Asylunterkünfte.

Susanne Hochuli schaut in die Ferne von einem Balkon.
Legende: Der Kanton Aargau beherbergt 1'500 Asylsuchende. Drei davon leben seit Neustem bei Regierungsrätin Susanne Hochuli. Keystone

Auf einem Bauernhof im Aargauischen Reitnau lebt seit ein paar Tagen eine dreiköpfige Asylbewerberfamilie. Es handelt sich um eine Mutter und zwei Kinder aus Angola. Aufgenommen wurden sie von der Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli, welche selbst auch auf dem Bauernhof wohnt. Sie will der Aufnahme der Familie ein Zeichen setzen.

Laut Balz Bruder, einem persönlichen Mitarbeiter der Regierungsrätin und Mediensprecher des Departements für Gesundheit und Soziales (DGS), hat die Politikerin die Einlegerwohung auf ihrem Bauernhof an die Gemeinde Reitnau vermietet. Hochuli, die Vorsteherin des DGS, weilt derzeit in den Ferien und war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

2009 wurde Hochuli als erste grüne Politikerin in die Aargauer Kantonsregierung gewählt. Seit langem sucht sie nach Wohnraum für Asylsuchende. Im Aargau sind alle Unterkünfte seit Monaten voll belegt. Von Seiten der SVP hiess es auf ihr Engagement immer, sie solle die Asylsuchenden doch bei sich selber aufnehmen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Mir kamen fast die Tränen, als ich die Geschichte las. Es gibt noch gute Menschen in der Schweiz, Frau Hochuli beweist es. Wieviel Miete der Staat dafür bezahlt, wurde zwar nirgendwo erwähnt, es ist wahrscheinlich auch ein Amtsgeheimnis, immerhin, Frau Hochuli hat zumindest dafür gesorgt, dass ihr Bauernhaus während ihrer Abwesenheit nicht völlig leer steht.
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  • Kommentar von Bettina Glauser, Lenzburg
    So was von verlogen, diese Grünen. Warum eine Frau mit Kinder? Wenn sie soooo toll ist, die Grüne Politikerin, dann sollte sie zwei nigerianische Drogendealer und vier Einbrecher aus Tunesien bei sich aufnehmen. Das würde der Bevölkerung helfen. Das ist reine Politpropaganda auf Staatskosten!
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    1. Antwort von Michael Hunziker, 4456 tenniken
      Warum NICHT eine Frau mit Kindern, Frau Glauser?! Immerhin geben Sie mit Ihrem Votum indirekt zu, dass nicht alle Asylanten Einbrecher und Drogendealer sind. Wir sollten nicht vergessen, dass noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts viele Schweizer ausgewandert sind, weil sie hier keine Zukunft hatten. Hier hat Frau Hochuli etwas sehr Gutes getan! (Sie kann ja im Gegenzug den deutschen TCS-Hubschrauber ausschaffen)
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    2. Antwort von Bettina Glauser, Lenzburg
      Warum nicht sie, Frau Hunziker? Sie sind ja auch ein liebe und nette, oder? Helfen sie doch, und nehmen sie die Drogendealer auf den Schulhofplätzen weg. Oder wollen sie, dass die Kinder Drogen erhalten? Ach so, das sollen die Anderen tun gell! Frau Hochuli verdient Kohle ohne Ende! Begreifen sie es jetzt, warum sie das macht?
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    3. Antwort von Michael Hunziker, 4456 tenniken
      FRAU Glauser weder bin ich nett noch lieb noch eine SIE.
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Mir scheint das Ganze ist da eher ein reine politisch motivierte Show. - Das Kernproblem liegt doch daran, dass die Asylverfahren viel zu lange dauern. Mehr noch, es liegt auch daran, dass Leute überhaupt auswandern müssen, nur um einigermasse eine Möglichkeit zu haben, wirtschaftlich (über-)leben zu können. - Das heutige Asylproblem wiederspiegelt nicht zuletzt auch die "typisch asozialen und unmenschlichen Schattenseiten" dieser sog. globalen Weltwirtschaft.
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