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Region Grenchen Den Zug nicht verpassen beim Agglomerations-Programm

  • Der Bund gibt Geld für Verkehrsprojekte in den Agglomerationen. Schon bald wird die 4. Auflage dieses Programms gestartet.
  • Grenchen hat bis jetzt noch nie Eingaben gemacht für diese Agglomerationsprogramme.
  • Grenchen, Bettlach und Lengnau (BE) wollen jetzt gemeinsam eine Liste von Projekten erstellen und damit Geld abholen vom Bund.
Das Bahnhofsschild von Grenchen Süd
Legende: Der Bahnhof Grenchen Süd soll dank Bundesgeldern eine noch wichtigere ÖV-Drehscheibe werden. SRF

Grenchen wächst, es wird viel gebaut. Unternehmen ziehen zu und bringen Arbeitsplätze. Zudem ist Grenchen seit 15 Jahren an die Autobahn 5 angeschlossen. All das bringt auch mehr Verkehr in die Region.

Stand der Projektarbeit

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Die Stadt Grenchen und die Gemeinden Bettlach und Lengnau haben zusammen ein Zukunftsbild erarbeitet. Ein Planungsbüro hat diesen Prozess begleitet und es hat einen Zeitplan erstellt, wie man ein Agglomerations-Programm erarbeiten könnte.

Dazu braucht es Zeit, Geld und grossen Personal-Einsatz der drei beteiligten Gemeinden. In einem gemeinsamen Papier halten die Gemeinden fest, dass ein Agglomerationsprogramm die Region stärken würde.

Als Trägerschaft für die Erarbeitung des Agglomerationsprogramms soll ein Verein gegründet werden. Der Kanton Solothurn müsste zwingend Mitglied sein.

Es sei nun an der Zeit, gemeinsam zu handeln und den Verkehr besser zu planen und leiten, finden die Gemeinderäte von Grenchen, Bettlach und Lengnau. Am Dienstagabend haben sie entschieden, sich für Gelder im Rahmen des Agglomerationsprogramm des Bundes, 4. Generation, zu bewerben. Für Barbara Leibundgut, Gemeindepräsidentin von Bettlach, ist klar: «Wir müssen zusammenarbeiten und für die Zukunft denken. Wenn jeder nur für sich eine Suppe kocht, kommt es nicht gut.»

Wir müssen zusammenhalten und strategisch denken.
Autor: Barbara LeibundgutGemeindepräsidentin Bettlach

Doch eine Bewerbung einzugeben ist einfacher gesagt als getan. Die Gemeinden müssen nämlich zuerst Geld sprechen, um überhaupt Projekte genauer zu planen. Und sie müssen genügend Personal zur Verfügung haben. «Es braucht eine gewisse Begeisterungfähigkeit der Anführer, der politischen Leute an der Spitze, um so etwas voranzutreiben», sagt Bernard Staub, Leiter des Amtes für Raumplanung des Kantons Solothurn.

Bahnhof Grenchen Süd im Fokus

Zudem gibt es die Gelder vom Bund erst dann, wenn die Projekte realisiert sind und bewiesen ist, dass sie ihren Zweck erfüllen können. Die Gemeinden müssen also sämtliche Ausgaben vorfinanzieren. Einer der grössten Brocken im zukünftigen Agglomerationsprogramm der Region Grenchen ist der Bahnhof Grenchen Süd. Dieser soll eine Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs werden. Weitere Anliegen gibt es etwa im Veloverkehr. So soll der Veloweg von Solothurn nach Gränchen bis Bettlach erweitert werden, sagt die Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut.

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