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Region Solothurn-Grenchen Wo ist die nächste Leichtathletikanlage?

Wo im Kanton steht eine Dreifach-Turnhalle? Wo ist das nächste grössere Leichtathletikstadion? Das zeigt in einigen Kantonen ein kantonales Sportanlagenkonzept. Der Aargau verfügt über eine solche Übersicht, Link öffnet in einem neuen Fenster, im Kanton Solothurn gibt es diese nicht. Zumindest für die Region Solothurn/Grenchen soll dies nun ändern, findet die Regionalplanungsgruppe «Repla Espace Solothurn». Die Delegierten sollen ein Projekt bewilligen, dass eine Bestandesaufnahme gemacht wird. Repla-Geschäftsführer Reto Vescovi zu den Hintergründen.

SRF News: Wozu braucht es in der Region Solothurn ein solches Sportanlagenkonzept? Worum geht es?

Reto Vescovi: Es zeigt sich immer wieder, dass von Seiten der Gemeinden versucht wird regionale Anlagen zu koordinieren. Es geht weniger um Anlagen, die jede Gemeinden in ihrer Grund-Infrastruktur zur Verfügung stellt. Es geht also nicht um Turnhallen für Schul- und Vereinssport, sondern um Anlagen, die regional gelöst werden müssen.

Seit Jahren spricht man über eine 400-Meter-Leichtathletikanlage.

Das Paradebeispiel: Seit Jahren spricht man über eine 400-Meter-Leichtathletikanlage, einer Eventhalle für Grossanlässe oder Kunstrasenplätzen.

Wer soll konkret von einer solchen Planung profitieren können?

Es geht primär darum, Vereine und Sportarten zu erfassen, die eine gewisse Infrastruktur benötigen, welche nicht jede Gemeinde für sich anbieten kann.

In einem ersten Schritt geht es um eine Bestandesaufnahme. Geplant ist aber auch ein weiterer Schritt.

Wir wollen es in Ruhe angehen. Die Bedarfsanalyse aufgrund der Erhebung soll nächstes Jahr den Delegierten präsentiert werden. Dann wollen wir auch einen Vorschlag machen, wie man in die Realisierungsphase gehen könnte. Der Schritt von der Bedarfserhebung und -klärung zu Realisierung ist ein grosser. Dort geht es dann um Standorte, die Trägerschaft und die Finanzierung.

Wann könnten danach konkrete Projekte diskutiert werden?

Wenn die Repla 2019 bestimmt, dass es weiter geht, dann werden wir im selben Jahr aufzeigen können, wo die dringlichsten Bedürfnisse sind und wie man diese angehen könnte. Der Planungs- und Projektierungsprozess bis ein Projekt realisiert ist dauert in der Regel vier bis fünf Jahre. Es braucht also seine Zeit.

Das Gespräch führte Bruno von Däniken.

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