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Smart Grid Riedholz testet die Energiezukunft

Schalttafel mit Leistunganzeige Solarleistung und Windleistung.
Legende: Bei SoloGrid laden Haustechnikgeräte genau dann, wenn viel Strom zur Verfügung steht. Das soll Schwankungen ausgleichen. Imago
  • Erste Erfahrungen: Seit Sommer 2016 sind sämtliche Boiler und Wärmepumpen im Testgebiet in der Solothurner Gemeinde Riedholz mit SoloGrid ausgerüstet. Sie laden nun selbständig immer dann, wenn viel Strom produziert wird, zum Beispiel an einem sonnigen Sommermittag. Laut dem stellvertretenden Projektleiter Daniel Cajoos sind die ersten Ergebnisse erfreulich: «Man sieht grosse Verbesserungen und eine ausgewogenere Verteilung.»
  • Nächste Schritte: In den nächsten Monaten sollen auch Hausbatterien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Testgebiet dazukommen. Bis zum Ende des Projekts sollen dann Erfahrungen gesammelt und das System ausgereizt werden, erklärt Daniel Cajoos.
  • Ziel: Beim Projekt SoloGrid werden Wärmepumpen, Boiler, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Batterien mit einer intelligenten Technologie ausgerüstet. Die Geräte laden selbständig, so dass die Belastungen im Verteilnetz ausgeglichen werden. Die beteiligten Unternehmen hoffen, dass damit ein teurer Ausbau der Stromnetze verhindert werden kann.
  • Projekt: 40 Besitzer von Einfamlienhäusern und Wohnungen in Riedholz beteiligen sich am Versuch SoloGrid. Der Test dauert bis Mitte 2017. Hinter dem Projekt stehen die Firmen Alpiq, AEK, Adaptricity und Landis+Gyr. Der Kanton Solothurn und das Bundesamt für Energie unterstützen SoloGrid im Rahmen des Leuchtturmprogramms.

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