Ruth Humbel muss Bankrat überraschend verlassen

Grosse Überraschung bei den Erneuerungswahlen in den Bankrat der Aargauischen Kantonalbank: Die Aargauer Grossräte haben CVP-Nationalrätin Ruth Humbel abgewählt. An ihrer Stelle haben sie Beni Strub gewählt. Der SP-Mann war erst vor gut zwei Wochen als wilder Kandidat ins Rennen geschickt worden.

Porträtbilder Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beni Strub ersetzt Ruth Humbel im AKB-Bankrat. zvg/Keystone

Die Wahlen in den Bankrat der Aargauischen Kantonalbank endete am Dienstag mit einer Überraschung: Die CVP-Nationalrätin Ruth Humbel schaffte die Wiederwahl nicht. An ihrer Stelle sitzt neu Beni Strub im Aufsichtsgremium.

Erst Mitte Juni schickte ihn die SP ins Rennen , nachdem die offiziellen Kandidaten bereits bekannt waren. «So überrascht bin ich nicht, wir haben einen guten Kandidaten aufgestellt», erklärte SP-Fraktionspräsident Dieter Egli auf Anfrage.

Gesundheitspolitikerin Humbel erhielt bei einem absoluten Mehr von 68 Stimmen nur deren 55. Strub holte 80 Stimmen. Die drei Bisherigen wurden bestätigt: Hans Bürge (96 Stimmen), Hans-Peter Kunz (96) und Dieter Egloff (108). Letzterer amtet als Präsident.

Neben Strub neu in den Bankrat gewählt wurden Thomas Eichler (81), Hans-Ulrich Pfyffer (101), Peter Suter (90) und Thomas Zemp (94).