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Aargau Solothurn Scharmützel in Aarau wegen St. Galler Fussball-Anhänger

Vor, während und nach dem Fussball-Spiel Aarau-St. Gallen wurde es laut in der Stadt Aarau: Pyros wurden angezündet, Knallkörper detonierten und später musste die Polizei mit Gummischrot und Pfefferspray einschreiten.

Wolken und rote Leuchtkörper zu sehen am Bahnhof Aarau.
Legende: Bereits bei der Ankunft der St.-Gallen-Anhänger am Bahnhof Aarau wurden Pyros und Knallkörper gezündet. SRF

Bereits die Ankunft der St. Gallen Fans am Bahnhof in Aarau war laut: Die Fangruppe marschierte Richtung Brügglifeld, während Anhänger Pyros und Knallkörper anzündeten.

Ins Stadion gingen die Anhänger des FC St. Gallen aber nicht. Wie im Vorfeld angekündigt, verfolgten sie das Spiel von ausserhalb des Stadions und demonstrierten so gegen die ihrer Meinung nach zu hohen Eintrittspreise, wie verschiedene Medien berichteten. Das Spiel endete mit einer 0:3 Niederlage für den FC Aarau.

Pfefferspray und Gummischrot

Laut Kantonspolizei Aargau zogen nach dem Spiel Anhänger des FC St. Gallen in die Aarauer Innenstadt. Es flogen Gegenstände und es kam zu kleinen Scharmützeln mit der Polizei. Die Polizei musste Pfefferspray und Gummischrot einsetzen. Verletzte gab es keine, und auch grössere Sachschäden sind der Kantonspolizei Aargau nicht bekannt. Um 21 Uhr gingen die Fans dann auf den Zug Richtung Ostschweiz.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Treffen sich, in einem Dorf wie dem Meinen, abends nach 8, drei/vier Junge beim Bus-Halt, am Waldrand oder sonstwo, ist mit grosser Sicherheit damit zu rechnen, dass 10 Minuten später die Schmier einfährt, alles filzt, Papiere kontrolliert und blöde Fragen stellt. Ein einziges Beispiel, von Vielen, wie wir geworden sind, und was wir (noch) tun. Verglichen mit dem, was wir noch tun konnten, und wie wir noch leben durften, als ich noch 20 war, wäre ich es heute, ich wäre wohl auch ein Randalierer
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    "Scharmützel" nennt man "liebevoll" solche Chaoten-Aktionen nach Fussballspielen. Auch wenn es bloss 3-6% von "sogenannten Fussball-Fans" sind, die nicht wegen dem Sport, sondern wegen ihrer "Unfähigkeit" und ihrem "Frust" gegen die Erfolgreichen Feuerwerk und Rauch-Pyros auf Bahnhof- oder Stadtstrassen gegen Mitmenschen und fremdes Eigentum schleudern, sind dies Kriminelle. Punkt! Kriminelle müssen in einem Rechtsstaat verfolgt und dem Richter zugeführt werden! Alles andere wäre Unrecht-Staat!
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