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Schweizer Atom-Abfälle Aargauer Regierung fordert weitere Untersuchungen

Plan des Bundesrats: Für den Standort eines geologischen Tiefenlagers sollen drei Gebiete genauer untersucht werden: die Standorte Nördlich Lägern, Zürich Nordost und Jura Ost, also am Bözberg im Aargau. Käme das Lager in den Bözberg, wäre der Eingang und die ganze Verpackungsanlage für die radioaktiven Abfälle in Villigen, schlägt der Bundesrat vor.

Reaktion der Aargauer Regierung: Wie schon zuvor hat die Regierung betont, dass sie «weiterhin grundsätzlich kein geologisches Tiefenlager im Kanton Aargau» wolle, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie könne aber den Entscheid des Bundesrats nachvollziehen.

Forderungen der Aargauer Regierung: «Für den Regierungsrat haben bei der Auswahl der Standorte die Sicherheit des künftigen geologischen Tiefenlagers oberste Priorität», schreibt der Regierungsrat. Dabei sei auch sicherzustellen, dass das Trink- und Thermalwasser im Aargau nicht beeinträchtig würden. Zudem dürfe der Forschungsbetrieb am Paul Scherrer Institut nicht gestört werden.

Weiteres Vorgehen: Die dritte und letzte Etappe des Sachplans geologisches Tiefenlager soll bis 2029 dauern. Dann soll klar sein, wohin das Lager für radioaktive Abfälle kommt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Schneider (Alex Schneider)
    Tiefenlager für Atommüll: International nach Lösungen suchen! Muss denn wirklich jedes Land mit Atomkraftwerken ein eigenes Tiefenlager betreiben? Sind die Risiken einer Vielzahl von Tiefenlagern, womöglich noch an nur bedingt geeigneten Standorten, nicht höher als bei international koordinierten, geologisch am besten geeigneten Standorten? Für alles und jedes werden internationale Lösungen gesucht, nur beim Atommüll scheint dies nicht zu funktionieren.
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