Schwieriger Rettungseinsatz für Vermissten in Beinwil

Eine Vermisstmeldung hat am Montagabend in Beinwil im Solothurner Jura eine mehrstündige Suchaktion ausgelöst. Ein junger Mann konnte noch in der Nacht schwer verletzt gefunden und dank Einsatz eines 90 Meter langen Seils mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Ein Helikopter der Rega fliegt vor dem Nachthimmel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zwei Helikopter waren bei der Suche im Einsatz. ZVG

Die Polizei wurde gemäss eigenen Angaben am Montagabend gegen 20 Uhr über einen vermissten Mann im Gebiet «Chratten» informiert. An der Suchaktion beteiligten sich rund 25 Personen der Polizei, der Armee, der Rettungsflugwacht, des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) und des Rettungsdienstes Paramedic.

Neben einem Personenspürhund war auch je ein Helikopter der Armee und der Rega im Einsatz. Gegen 01.30 Uhr wurde der Vermisste durch SAC-Angehörige unterhalb eines Felsens in unwegsamem Gelände gefunden.

«Die Suchaktion war sehr schwierig, weil der Mann in unwegsamem Gelände lag», erklärt Bruno Gribi von der Solothurner Kantonspolizei.

Gemäss Erkenntnissen der Polizei war der Mann im felsigen Gelände abgestürzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte mittels Rettungswinde und 90 Meter Seil durch die Rega geborgen und anschliessend in ein Spital geflogen.