Siegfried mit mehr Reingewinn trotz Umsatzrückgang

Beim Aargauer Pharmaunternehmen Siegfried ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2014 gegenüber der Vorjahresperiode um 16 Prozent auf gut 165 Millionen Franken zurückgegangen. Dennoch konnte das Unternehmen den Reingewinn um 1,5 Prozent auf 18,8 Millionen steigern.

Ein Gebäude mit zwei Siegfried-Schriftzügen im Hintergrund. Vorne Siegfried-Fahnen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Sitz der Firma Siegfried in Zofingen. Nächstes Jahr ersetzt hier eine neue Produktionsanlage ältere Gebäude. Keystone

Als Gründe für den Umsatzrückgang im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode macht Siegfried in einer Mitteilung vom Freitag vor allem die Entwicklung des US-Dollar-Kurses und der Rohstoffpreise sowie die Einführung einer neuen Technologie verantwortlich. «Die Siegfried hat ausserdem an einen wichtigen Grosskunden weniger verkauft als letztes Jahr», erklärt Mediensprecher Peter Gehler gegenüber von Radio SRF.

Strategie zahlt sich aus

Trotz Umsatzrückgang konnte die Siegfried ihrem Gewinn um 1,5 Prozent auf rund 19 Millionen Franken steigern. Seit mehreren Jahren versuche Siegfried die Fix-Kosten tief zu halten und effizienter zu produzieren. «Unsere Strategie zahlt sich nun aus, wir werden profitabler», gibt sich Peter Gehler zufrieden.

Das Aargauer Pharmaunternehmen geht für das zweite Halbjahr 2014 von vergleichbaren Umsätzen in Lokalwährungen und verbesserten operativen Margen aus.

Bauprojekte kommen voran

Gut auf Kurs ist das Unternehmen gemäss eigenen Angaben mit seinen verschiedenen Bauprojekten. Die Anlagen des neuen Produktionsstandortes im chinesischen Nantong befinden sich in der Testphase. Die kommerzielle Produktion soll Anfang 2015 aufgenommen werden.

Am Hauptsitz in Zofingen AG wurde mit dem Neubau einer Produktionsanlage begonnen. Dieser soll ab Mitte 2015 diverse ältere, nicht mehr effizient zu betreibende Anlagen ablösen.