Solothurner Busse sollen in Zürich rasch wieder fahren

In Zürich sorgen neue Doppelgelenk-Busse der Bellacher Firma Hess für Schlagzeilen, weil sie zum Teil auf offener Strasse stehen geblieben sind. Für die Solothurner Firma ein Ärgernis.

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Bildlegende: Die Doppelgelenk-Trolleybusse der Firma Hess sind 25 Meter lang und bieten Platz für 200 Passagiere. zvg

Die neuen Doppelgelenk-Trolleybusse der Zürcher Verkehrsbetriebe sind 25 Meter lang und bieten 200 Passagieren Platz. Wenn sie denn fahren. Gleich mehrere der 12 neuen Busse funktionieren nicht richtig und bleiben zuweilen in der Garage, berichten Zürcher Zeitungen.

Am Montag sei von den 12 neuen Bussen nur einer nicht gefahren, relativiert Alex Näf, Geschäftsführer der Firma Hess. Kleinreden will er das Problem allerdings nicht. Es sei ärgerlich, und man setze alles daran, es so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen.

Millionen-Auftrag scheint nicht in Gefahr

Die Ursache sind neuartige Batterien eines Unterlieferanten. Das mache das Problem allerdings nicht weniger ärgerlich, meint Näf, da die Solothurner Firma auf fremde Hilfe angewiesen sei und nicht ganz so schnell reagieren könne wie sonst üblich.

Am Dienstag treffen sich die Busbauer mit den Zürcher Verkehrsbetrieben, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Vorerst keine Auswirkungen haben die Schwierigkeiten auf die Beschaffung von weiteren Gelenktrolleybussen, welche die Solothurner nach Zürich liefern sollen. Dabei geht es um einen Auftrag von 45 Millionen Franken.