Solothurner lanciert Referendum gegen erhöhte Stromabgabe

Der Informatiker und Buchautor Christian Riesen aus Wangen bei Olten kämpft alleine gegen die Erhöhung der Stromabgabe für die kostendeckende Einspeisevergütung (Kev). Unterstützung von Parteien hat der Einzelkämpfer bis jetzt nicht.

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Bildlegende: Eigentlich ist er Buchautor und Informatiker. Nun will Christian Riesen auch noch 50'000 Unterschriften sammeln. ZVG

«Mieter, Stromkonsumenten und vor allem Besitzer von Wärmepumpen müssen sich doch bei diesem Entscheid verschaukelt vorkommen», meint Christian Riesen, alleiniger Initiant des Referendums «Nein zur Erhöhung der Stromsteuer (Kev)». Er wehrt sich gegen den Beschluss des Parlamentes in Bern.

National- und Ständerat hatten im Juni einen indirekten Gegenvorschlag zur Cleantech-Initiative verabschiedet. Dieser sieht eine Erhöhung der Stromabgabe zur Förderung erneuerbarer Energie von heute 0,45 auf maximal 1,5 Rappen pro Kilowattstunde vor. Christen ist Informatiker und Buchautor aus Wangen bei Olten.

Er arbeitet in einem Atomkraftwerk. Daher sei er mit dem Thema Stromerzeugung vertraut, sagte er auf Anfrage der sda. Bis Ende Oktober muss er 50'000 Unterschriften zusammen bringen.

Bis jetzt hat er noch keine Unterstützung von Parteien oder anderen Organisatioenn. Er will vorerst mit Freunden zusammen die nötigen Unterschriften sammeln, wie er gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Schweizer Radio SRF mitteilte.