Solothurner «Museum Altes Zeughaus» hofft auf Waffenfans

Das Inventar des Museums ist neu online abrufbar. Das «Alte Zeughaus» erhofft sich von den Besuchern der Internetseite zusätzliche Informationen zu einzelnen Objekten. Nicht alle Objekte sind nämlich gleich gut dokumentiert.

Eine Schusswaffe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 15'200 Objekte hat das «Museum Altes Zeughaus» bereits erfasst. ZVG

Seit einiger Zeit arbeitet das Museum an einem neuen Inventarsystem. Dieses ist viel einfacher zu bedienen als das alte System, betont Claudia Moritzi, Co-Museumsleiterin a.i.: «Dank dem neuen System müssen wir nicht mehr im Zettelkatalog blättern».

Dies sei praktisch - nicht zuletzt auch im Hinblick auf die bevorstehende Auffrischung der Ausstellung, sagt Moritzi. Bis im Winter 2015 soll das «Museum Altes Zeughaus» für 12,9 Millionen Franken umgebaut und saniert werden. Der Solothurner Kantonsrat hat im Mai den Kredit bewilligt.

Zusätzliche Informationen über einzelne Objekte

Ausschnitt aus dem Onlineinventar des Zeughauses. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Zeughausinventar: Wer zusätzliche Informationen hat, klickt auf «Wissen Sie mehr?». ZVG

Beim neuen System geht es dem Museum aber nicht nur um den internen Gebrauch. Das Inventar ist öffentlich: Rund 15'200 Objekte und deren Beschreibungen sind bereits im Internet zu sehen.

Das «Alte Zeughaus» fordert alle Interessierten zu Feedback auf: «Wer mehr zu einem Objekt weiss oder einen Fehler findet, kann das Museumsteam benachrichtigen», heisst es auf der Homepage.

Alles wird geprüft

«Wir haben so viele Objekte im Museum, dass wir noch nicht zu allen Objekten schon alle relevanten Informationen haben», erklärt Claudia Moritzi gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn.

Deshalb sei es wichtig, dass das Museum auch vom Wissen von Waffenfans profitieren könne: «Natürlich werden alle eingehenden Informationen geprüft, bevor sie weiterverwendet werden», sagt Moritzi.