Spendensammeln an der Haustür

Weihnachtszeit ist Spendenzeit, viele Organisationen sind dieser Tage auf der Suche nach neuen Spenderinnen und Spendern. Nicht nur an Bahnhöfen oder in Städten, einige Organisationen schicken die Spendensammler auch an die Haustüren, so auch der Aargauer Verband des Roten Kreuzes, mit Erfolg.

Mann drückt Klingel vor Mehrfamilienhaus Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sammeln an der Haustür hat beim Roten Kreuz Aargau Tradition. Die persönlichen Hausbesuche bewähren sich offenbar. Keystone

Man habe in den letzten Jahren immer gute Erfahrungen gemacht mit dieser Form der Werbung, sagt Erkan Cokicli, Marketingleiter des Aargauischen Kantonalverbandes des Roten Kreuzes: «Wir machen das schon jahrelang in verschiedenen Regionen im Aargau, die Mehrheit der Bevölkerung findet das gut.»

Es kommt nicht nur gut an

Unterwegs sind aber nicht die Verbandsmitglieder selber, sondern Mitarbeiter einer externen Firma, die auf solche Werbung spezialisiert ist. Mit dieser arbeite das Rote Kreuz Aargau schon lange zusammen, «die Mitarbeiter sind sehr gut geschult und wissen gut über das Rote Kreuz und seine Dienstleistungen Bescheid», verspricht der Marketingleiter.

Natürlich komme es vor, dass jemand keine Freude am Haustürbesuch habe. In diesem Fall würden sich die Mitarbeiter natürlich freundlich verabschieden und wieder gehen. Ausserdem betont Cokicli, dass nie jemand Bargeld annehmen würde an der Türe.

Bargeld wird nicht eingezogen

Bei den Haustürbesuchen gehe es im Übrigen nicht nur darum Spenden zu sammeln, sondern auch darum, die Leute über die Dienstleistungen des Roten Kreuzes zu informieren – zum Beispiel über den Fahrdienst für betagte Leute oder den Alarmknopf fürs Handgelenk.