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Medienpreis Aargau/Solothurn SRF-Redaktor gewinnt in der Kategorie Radio

Alex Moser holt sich den Medienpreis in der Sparte Radio für seinen Beitrag «Theater im Gefängnis».

Portrait Alex Moser
Legende: Alex Moser vom SRF-Regionaljournal Aargau Solothurn hat den Preis für seinen Beitrag «Theater im Gefängnis» gewonnen. SRF

Zu den Gewinnern des 19. Medienpreises Aargau/Solothurn gehört Alex Moser von Schweizer Radio und Fernsehen. Er gewinnt den Preis in der Sparte Radio für seine Reportage «Theater im Gefängnis». Diese wurde am 19. November 2016 in der Sendung «Echo der Zeit» auf Radio SRF 1 ausgestrahlt.

Der Beitrag nehme die Hörer mit an einen Ort, in den man nicht einfach so eintreten könne, begründete die Jury den Preis. Die Insassen des Gefängnisses erhielten ein neues, menschliches Gesicht. Die Reportage sei lustig, aber auch ernst, habe eine Distanz, ohne Wertung, hiess es weiter.

Der 19. Medienpreis Aargau/Solothurn wurde am Montagabend in den fünf Kategorien Online, Print, Foto, Radio und TV vergeben. Die Preissumme beläuft sich auf ingesamt 15'000 Franken.

Die weiteren Gewinner:

  • Sparte Print: Jörg Meier, AZ Aargauer Zeitung, mit seinem Einzelbeitrag «Wie das System allmählich aus den Fugen geriet», erschienen am 7. Mai 2016 in der AZ Aargauer Zeitung.
  • Sparte Foto: Fotoserie «Eine Peepshow für Chrigu & Co» von Chris Iseli, AZ Aargauer Zeitung, erschienen am 4. August 2016 in der AZ Aargauer Zeitung.
  • Sparte Online: Mario Fuchs, AZ Aargauer Zeitung, mit seinem Beitrag «Unser Leben mit der Demenz», veröffentlicht am 9. Februar 2016 auf AZonline.
  • Sparte TV: Stefan Lanz, mit seinem Beitrag «Ärzte am Limit», ausgestrahlt im September 2016 auf Tele M1.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wer heutzutage einen Medienpreis bekommen will, muss bei Randgruppen (jeglicher Art und "Unart") vorbei! Er muss diese Randgrüppeler ins "menschliche" Gutlicht stellen und sie als bedauernswerte "Verlierer" in der Gesellschaft darstellen! Ein Preis ist dem Journalist, Filmemacher oder Schriftsteller dann so sicher, wie das "amen" in der Kirche!
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    1. Antwort von Maurice Velati, Leiter Regionalredaktion Aargau Solothurn SRF
      Die Jury betonte in ihrer Laudatio, dass diese Reportage eben gerade keine unkritische Annäherung an die Beteiligten darstellt, sondern eine kritische Distanz wahrt. Gerade deswegen wurde der Beitrag ausgezeichnet. Dazu kommt, dass unser Reporter bewusst gewisse Häftlinge nicht thematisiert hat, weil er besonders schwere Straftäter nicht ins Rampenlicht stellen wollte. Ihre Kritik, lieber Herr Bolliger, schiesst deshalb ziemlich am Ziel vorbei. Trotzdem vielen Dank für Ihren Diskussionsbeitrag.
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