Stadt Aarau rettet den FC Aarau vor Millionen-Investition

Die Schweizer Fussballliga macht dem FC Aarau ein Weihnachtsgeschenk. Seit rund einem Monat weiss der Verein, dass er nun doch keine Rasenheizung einbauen muss. Noch im Herbst hatte die Liga von den Super-League-Klubs gefordert, dass sie auf die Saison 2015/16 eine Rasenheizung einbauen müssen.

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Bildlegende: Der Rasen im Stadion Brügglifeld muss nun doch nicht geheizt werden – vorerst wenigstens. Keystone

Drei Millionen Franken würde ein Rasenheizung für das Stadion Brügglifeld kosten. Geld, dass der Fussballklub nicht hat. Deshalb hatte er von der Stadt Aarau ein Darlehen gefordert. Stadtpräsidentin Jolanda Urech sagte damals, dass man mit der Liga verhandeln wolle. Dies tat Stadtrat Hanspeter Hilfiker erfolgreich.

«Aus dem Schneider sind wir nicht»

«Die Liga hat eingesehen, dass es keinen Sinn macht, Millionen in alte Stadien zu stecken, vor allem wenn bereits ein Projekt für ein neues Stadion vorliegt», sagt Hanspeter Hilfiker gegenüber Radio SRF. Kommt das geplante Stadion Torfeld Süd jedoch nicht bald, könnten dem FC Aarau wieder neue Auflagen blühen.

«Müssen wir noch fünf Jahre im Brügglifeld spielen, wird eine Sanierung unumgänglich», zeigt sich Alfred Schmid, Präsident des FC Aarau, besorgt. Wann das neue Stadion Torfeld Süd kommt, ist unklar. Die Beschwerde gegen die Baubewilligung ist noch hängig. Der Regierungsrat entscheidet im neuen Jahr.