Stadt Zofingen macht 2013 satten Überschuss

Die Stadt Zofingen hat letztes Jahr 3 Millionen Franken weniger ausgegeben als 2012. Das sind 10 Prozent weniger. Der Stadtrat erklärt dieses Ergebnis mit dem «Optimierungsprogramm 2013», also mit den Sparmassnahmen.

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Bildlegende: Die Stadt Zofingen machte 2013 einen Gewinn von fast 3 Millionen Franken. SRF/Keystone

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Kampf gegen Abfall

Zofingen spart, aber nicht überall. Auf dem Heitere-Platz will die Stadt vermehrt gegen das Littering kämpfen. Sie stellt zusätzliche Abfalleimer auf und Tafeln fordern die Heitern-Besucher zu umweltbewusstem Verhalten auf. Die Polizei macht auch mehr Kontrollen. Dies schreibt der Stadtrat in der Antwort auf einen Vorstoss aus dem Einwohnerrat.

Nach dem definitiven Rechnungsabschluss 2013 hat die Stadt 4.7 Millionen Franken auf der Seite. Damit ist die Selbstfinanzierung zweieinhalb mal höher als budgetiert. Oder anders gesagt: Der Gewinn ist 2.7 Millionen Franken.

Der Grund: Die Ausgaben hatte man im Griff dank der «sehr guten Budgetdisziplin bei den durch die Stadt beeinflussbaren Ausgaben», schreibt der Stadtrat. Damit ist das Sparprogramm 2013 gemeint, das durchgezogen werden konnte.

Positiv bemerkbar machen sich in der Jahresrechnung der Stadt Zofingen auch die höheren Kantonsbeiträge an die Sozialhilfe und tiefere Beiträge an die Spitäler und an de öffentlichen Verkehr.

Bei den Steuererträgen gab es eine Punktlandung mit rund 33 Millionen Franken. Die Aktiensteuern lagen 0.54 Millionen über Budget. Der Stadtrat spricht von einer eigentlichen «Trendwende». Bei den natürlichen Personen wurde das Budgetziel allerdings um 1.56 Millione verfehlt.