Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio FDP Solothurn will mit Parteipräsident ins Stöckli abspielen. Laufzeit 05:00 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 25.04.2019.
Inhalt

Ständeratswahlen Solothurn «Ich traue mir diese Aufgabe zu»

Die Solothurner FDP hat am Mittwochabend in Bellach an ihrer Delegiertenversammlung ihren Parteipräsidenten Stefan Nünlist für die Wahl in den Ständerat nominiert. Nünlist setzte sich intern mit 101 zu 52 Stimmen gegen Dieter Künzli, Gemeindepräsident von Breitenbach, durch. Für die FDP-Delegierten ist Nünlist alles andere als ein Alibikandidat. Er soll den Ständeratssitz, den die FDP vor acht Jahren verloren hatte, zurückholen.

Stefan Nünlist

Stefan Nünlist

Parteipräsident FDP Solothurn

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Der 57-jährige Stefan Nünlist ist Fürsprech und Notar. Er durchlief eine Diplomatenausbildung beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und war im Einsatz in Südamerika, Genf und Bern. Danach arbeitete er als persönlicher Mitarbeiter der FDP-Bundesräte Delamuraz und Couchepin. Seit 5 Jahren ist er Leiter Unternehmenskommunikation bei der Swisscom. Er war 14 Jahre für die FDP im Oltner Gemeinderat, den er in den Jahren 2006 und 2007 präsidierte. Seit September 2016 ist Nünlist Delegierter des Schweizerischen Komitees für UNICEF und seit Mitte 2017 Präsident der Solothurner FDP. Stefan Nünlist ist geschieden und hat einen erwachsenen Sohn.

SRF: Stefan Nünlist, warum sind Sie der richtige Kandidat für die Solothurner FDP?

Stefan Nünlist: Ich freue mich für den Freisinn in den Wahlkampf ziehen zu dürfen. Ich möchte eine liberale Perspektive aufzeigen und Lösungsansätze aufzeigen um unseren Kanton und unser Land vorwärts zu bringen. Dazu bringe ich viel Erfahrung mit, ich verstehe die neuen Technologien, ich kann Brücken bauen, ich bin sehr motiviert und traue mir diese Aufgabe zu.

Sie sind nicht im Nationalrat, nicht im Kantonsrat, sie treten gegen zwei Bisherige und einen weiteren bürgerlichen Herausforderer an. Man ist versucht zu sagen: Bei dieser Ausgangslage stecken parteitaktische Überlegungen hinter ihrer Kandidatur.

Ich trete für den Teil der Solothurner Bevölkerung an, der Verantwortung übernehmen und die Zukunft mitgestalten will. Wenn es ein einfacher Wahlkampf wäre, wäre es auch nicht spannend. Niemand kommt im Schlafwagen in den Ständerat.

Vor vier Jahren wollte die FDP mit Marianne Meister in Stöckli, doch es gelang nicht. Was machen Sie anders als Ihre Vorgängerin?

Ich werde so sein wie ich bin, ich werde Brücken bauen und versuchen, Menschen von liberalen Lösungsansätzen zu überzeugen, indem ich präsent bin und meine Ideen präsentiere.

Aufgrund der Wählerstärke könnten die Bürgerlichen im Kanton Solothurn eigentlich beide Ständerats Sitze holen, wenn Sie zusammenarbeiten würden. Warum geht das nicht?

Es ist eine Besonderheit des Kantons Solothurn, dass jede Partei für sich marschiert. Ich bin überzeugt, dass es einen zweiten Wahlgang geben wird und dann sehen wir dann was passiert.

Heisst das, dass es im zweiten Wahlgang bürgerliche Allianzen geben kann?

Heute ist nicht der Zeitpunkt um darüber zu spekulieren. Wir wollen Wahlkampf machen, wir wollen Menschen mit liberalen Lösungsansätzen begeistern.

Was sagt ihr Arbeitgeber, die Swisscom, zu Ihrem politischen Engagement?

Mein CEO und der VR-Präsident haben dies zur Kenntnis genommen. Jetzt schauen wir mal wie der Wahlkampf läuft und im Falle meiner Wahl müssen wir dann über die Bücher und schauen was dies für meine berufliche Zukunft bei der Swisscom bedeutet. Während dem Wahlkampf muss ich meine Zeit sicher sehr gut aufteilen und meine Ressourcen richtig einsetzen.

Das Gespräch führte Ralph Heiniger

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Ich traue mir diese Aufgabe auch zu. Nur mit dem Gewähltwerden ist das so eine Sache. Ich glaube das muss man abschaffen. Schliesslich sollten ja nur noch Fortwärtsgewandte und Zukunftsorientierte sowie ideologisch Sattelfeste nach strikter Massgabe der Medien gewählt, ähh pardon ernannt werden dürfen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen