Standortattraktivität: Aargau fällt um zwei Plätze zurück

Der Kanton Aargau hat in einer Studie der Credit Suisse zwei Ränge verloren. Es reichte bei der Standortattraktivität nur noch auf Platz fünf. Die Kantone Basel-Stadt und Schwyz haben den Aargau überholt.

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Bildlegende: Die Kantone rund um Zürich sind am attraktivsten (blau eingefärbt). zvg

Es reicht dem Kanton Aargau nicht mehr für einen Medaillenrang bezüglich Standortattraktivität. Im vergangen Jahr lag der Kanton noch auf Platz drei. Jetzt ist er Fünfter. Trotzdem bleibt der Aargau für Firmen weiterhin attraktiv. Der Kanton profitiert allem von guten Bahnverbindungen, der Autobahn und der Nähe zum Flughafen, zeigt die Studie der Grossbank Credit Suisse.

Auch bei den Steuern ist die Situation im Aargau besser als im Schweizer Durchschnitt. Wobei genau bei diesem Punkt andere Kantone aufholen. Es ist auch einer der Gründe, weshalb der Aargau um zwei Plätze zurück gefallen ist. Alles in allem haben die Kantone Basel-Stadt und Schwyz den Aargau überholt.

Zug und Zürich holen Gold und Silber

An der Spitze der Rangliste hat sich nichts verändert. Der attraktivste Kanton in der Schweiz ist Zug, gefolgt von Zürich. Zug hat sehr tiefe Steuern und gut ausgebildete Einwohner. Zürich glänzt vor allem wegen dem eigenen Flughafen, den Autobahnen und den Bahnverbindungen.

Zudem hat Zürich tiefe Steuern für Privatpersonen. Das wäre auch ein Punkt, bei dem der Aargau aus eigener Kraft zu Zürich aufschliessen könnte. Das würde heissen, dass die Steuern sinken müssten. Dies ist jedoch politisch sehr umstritten.

Solothurn im Mittelfeld

Der Kanton Solothurn ist in der Studie, wie bereits im vergangen Jahr, auf Platz 14 gelandet. Bei den Steuern liegt Solothurn im Schweizer Mittelfeld. Bei den Bahn- und Strassenverbindungen steht der Kanton sogar besser da als der Schweizer Durchschnitt, zeigt die Studie der Credit Suisse. Jedoch fehlen Solothurn vor allem hochqualifizierte Fachkräfte.