Zum Inhalt springen

Header

Audio
500 Franken wegen Stromleitung im Garten ist zu wenig
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 12.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Inhalt

Swissgrid soll bezahlen 300'000 anstatt 500 Franken für Starkstromleitung vor dem Haus

  • Ein Ehepaar im aargauischen Niederwil erhält 340'000 Franken Entschädigung für eine Starkstromleitung, welche direkt vor seinem Haus vorbeiführt. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.
  • Das Bundesverwaltungsgericht hielt zuerst eine Entschädigung von 550 Franken für angemessen, welche die Netzbetreiberin Swissgrid zahlen sollte. Dagegen wehrte sich das Ehepaar vor Bundesgericht.
  • Das Bundesgericht argumentierte damals, Swissgrid müsse für die Wertminderung aufkommen. Wegen der Stromleitung liessen sich Haus und Grundstück schlechter verkaufen.
  • Der ehemalige Besitzer des Grundstücks war in den 50er-Jahren bereits entschädigt worden wegen der Stromleitung. Der Vertrag lief allerdings aus und die neuen Besitzer haben auch Anrecht auf eine Entschädigung.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Kneubühler  (H. Kneubühler)
    Hochspannungs-Freileitungen stören Mensch und Landschaft. Die schweizerische Vereinigung "Hochspannung unter den Boden", HSUB fordert deshalb deren Verkabelung in sensiblen Gebieten. Freileitungen dürfen nicht mehr fast gratis ganze Landschaften und Wohngebiete entwerten. In diesem Sinne ist dieses Urteil zu begrüssen!
    Dank Erdverkabelung solcher Leitungen sinken Widerstand und Durchleitungskosten.
    Die Technik dazu ist verfügbar wie aktuell in Swissgrid-Infopavillon in Riniken gezeigt wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Anton Wiss  (wito)
    Haben die Richter vom Bundesgericht auch gemerkt, dass dieses Urteil bei anderen Immobilienbesitzern auch Appetit auf eine solche Entschädigung haben könnten. Ich finde dieses Urteil voll daneben. Die Leitung ist seit Jahrzehnten dort, zudem wurde der frühere Besitzer schon mal entschädigt. Es gibt auch Wohnsiedlungen am Flughafen, an Autobahnen oder am Rand eines Industriegebietes etc.
    Ich bin gespannt, wie der nächste Fall entschieden wird. Warten wir ab!?!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Kneubühler  (H. Kneubühler)
      Swissgrid muss für die Entwertung einer Liegenschaft teuer bezahlen...
      Mit Erdverkabelung der Hochspannungsleitung würden solche Kosten nicht anfallen... www.hsub.ch/Doc/bvger-niederwil-19.pdf
      Ablehnen den Kommentar ablehnen