Swisslos-Fonds: Aargauer Regierung unterstützt Kultur

«SIBIL.LA – Tanzgesänge» ist ein Projekt des Vereins Tanz & Kunst Königsfelden. Die Regierung spricht dafür 380'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Zu sehen ist die Produktion von Mai bis Juni 2015. Kein anderes Projekt erhält auch nur annähernd so viel Geld.

Probeaufnahme Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «SIBIL.LA – Tanzgesänge» vereint zeitgenössische Tänzerinnen und Tänzer, das Musikensemble Chaarts und zwei Sängerinnen. zvg

Am wenigsten Geld (3000 Fr.) erhält ebenfalls ein Tanzprojekt, nämlich «Friends in Town» von Michael Berger. Zusammen mit weiteren Tanzprofis und 130 Laien gastierte er im Dezember im KUK in Aarau.

Zwischen diesem Betrag und den 380'000 Franken für die Produktion in Königsfelden liegt eine grosse Bandbreite kultureller Projekte. Als unterstützungswürdig erachtet die Regierung z. B. die Natur- und Kulturwoche Wölflinswil-Oberhof (4000 Fr.) oder die «Monographie über den Komponisten, Maler und Publizisten Peter Mieg (1906–1990)» (15'000 Fr.).

Beiträge von rund 100'000 Franken erhalten das Rehmann-Museum Laufenburg, und zweimal die Stiftung Künstlerhaus Boswil für die Boswiler Akademie und für das Jugend-Sinfonieorchester Aargau. Es sind die höchsten Beträge mit Ausnahme von «SIBIL.LA – Tanzgesänge». Diese Produktion erhält mit ihren 380'000 mit Abstand am meisten Geld aus dem Swisslos-Fonds.