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Hof in Oftringen AG: Tote und verweste Tiere gefunden
Aus Schweiz aktuell vom 05.02.2020.
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Tierquälerei in Oftringen 57-Jähriger erhält Tierhalteverbot

  • Der Fall sorgte am Mittwoch 5. Februar für nationale Schlagzeilen: Die Polizei fand auf einem Anwesen in Oftringen AG mehrere Dutzend tote und verweste Tiere.
  • Der 57-jährige Tierhalter wurde vorläufig festgenommen, am Freitag wurde er wieder aus der Haft entlassen.
  • Die noch lebenden Tiere, 16 Schafe, 4 Ziegen und 35 Hühner, wurden an einem anderen Ort untergebracht.
  • Der Aargauer Veterinärdienst hat am Freitag ein Tierhalteverbot verhängt.
  • Zudem läuft ein Verfahren gegen den Mann, wegen mehrfacher Tierquälerei.

Der Mann hätte am Montag zu einer Einvernahme wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz erscheinen müssen. Daraufhin stellte die Staatsanwaltschaft einen Vorführbefehl aus, wie sie am Donnerstag mitteilt. Vor Ort fanden die Polizisten dann ein totes Schaf auf der Weide. Bei der genaueren Kontrolle fanden sie mehrere Dutzend tote oder verweste Tiere.

Vorbestraft wegen Tierschutzfällen

Der Tierhalter ist wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vorbestraft. Nun läuft gegen den 57-Jährigen ein Verfahren wegen Tierquälerei. Für den aktuellen Fall gilt die Unschuldsvermutung. Der Mann sagte der Staatsanwaltschaft, er sei wegen der Pflege seiner hochbetagten Mutter sowie deren kürzlichen Tod mit der Tierhaltung überfordert gewesen.

Der Mann war den Behörden bekannt, wegen früherer Vorfälle. Die letzte Kontrolle beim privaten Tierhalter fand im Dezember statt. Damals sei die Situation nicht gravierend gewesen, sagte die zuständige Chefin des Aargauer Amtes für Verbraucherschutz gegenüber SRF. Nun werde der Fall genau untersucht.

Stall
Legende: Gegen den 57-Jährigen wurde ein Tierhalteverbot ausgesprochen. Im Stall auf seinem Anwesen wurden tote Tiere gefunden. SRF
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6 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Heute im Badener Tagblatt: Das Veterinäramt hat im Dezember und Januar eine Kontrolle durchgeführt. Der Tierhalter sei jedoch nicht anwesend gewesen, weshalb man nur beschränkten Zutritt gehabt habe! Gehören vielleicht Augenbinden auch zur Ausrüstung des Veterinäramtes?
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  • Kommentar von Walter Schwarb  (Schwarb Walter)
    Dass ein Tierhalteverbot überhaupt nur diskutiert wird, ist skandalös. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dazu die Unterbringung dieses Tierquälers im gleichen Stil, wie er seine Tiere behandelt hat.
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  • Kommentar von Peter Wespi  (PeterWespi)
    "Staatsanwaltschaft will Tierhalteverbot für den 57-Jährigen" – Ja, was denn sonst? Das ist das Mindeste, was man in diesem Fall tun kann. Und bitte noch eine ordentliche Busse obendrauf. Geht ja gar nicht, was sich dieser Mann erlaubt hat...
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