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Legende: Audio So reagiert Spreitenbachs Gemeindepräsident auf die Einigung abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 17.01.2019.
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Tivoli Garten «Es war die letzte Möglichkeit, das Projekt so zu realisieren»

Jahrelang stritten VCS und Migros Aare über das Projekt «Tivoli Garten». Bis vor Bundesgericht ging es um Fragen zum Verkehr und zu Parkplätzen im Bereich des Einkaufszentrums «Shoppi Tivoli». Gebaut werden sollen zwei Hochhäuser mit über 400 Wohnungen, ein Baumarkt und eine Haltestelle der Limmattalbahn.

Nun hat man sich geeinigt. Konkret soll es auf dem ganzen Areal des «Shoppi Tivoli» inklusive «Tivoli Garten» 3900 Parkplätze geben, 300 weniger als heute. Ausserdem werden ab 2023 Parkgebühren ab der ersten Minute erhoben. Aktuell kann man 45 Minuten gratis parkieren.

Valentin Schmid

Valentin Schmid

Gemeindepräsident Spreitenbach

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Valentin Schmid wurde 2012 zum Gemeindepräsident der Limmattaler Gemeinde Spreitenbach gewählt. Er politisiert für die FDP.

SRF News: Valentin Schmid, wie ist Ihre Reaktion auf die Einigung?

Valentin Schmid: Ich bin natürlich erfreut, dass die Einigung zustande gekommen ist. Wir können jetzt weiterfahren mit dem Projekt wie es geplant war. Wichtig für die Gemeinde ist vor allem, dass die Haltestelle der Limmattalbahn im Gebäude integriert gebaut werden kann.

Was bedeutet die Einigung für die Gemeinde Spreitenbach?

Es war die letzte Möglichkeit, dieses Projekt so zu realisieren mit der Haltestelle im Gebäude. Die Limmattalbahn möchte im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen. Hätte man sich nicht geeinigt, hätte man umplanen müssen.

Man hätte auf Feld null zurückgehen müssen.

Die Haltestelle wäre eine normale Strassenhaltestelle geworden in der Mitte der Strasse, was nicht optimal gewesen wäre für die Anbindung des ganzen Gebiets.

Für die Gemeinde ist die Haltestelle der Limmattalbahn also zentral?

Ja. Dazu kommt: Falls die Limmattalbahn umgeplant hätte, dann hätte das Projekt so nicht gebaut werden können. Man hätte auf Feld null zurückgehen müssen. Das hätte das Projekt enorm verzögert.

Geplant sind über 400 Wohnungen. Was bedeutet das für die Gemeinde?

Wir setzen das Raumplanungsgesetz um, das eine Verdichtung nach innen verlangt. Für die Gemeinde bedeutet das Wachstum mit all seinen Vor- und Nachteilen. Eine Herausforderung ist sicher der Schulraum. Wir gehen davon aus, dass auch mehr Kinder in die Gemeinde ziehen. Das haben wir aber schon berücksichtigt bei der Planung. Wir wissen, dass wir in den nächsten Jahren ein neues Schulhaus bauen müssen.

Was sind die nächsten Schritte beim «Tivoli Garten»?

Als nächstes muss der Kanton den Gestaltungsplan genehmigen. Wenn dies geschehen ist, kann das Baugesuch eingereicht werden. Wir gehen davon aus, dass wir Ende 2019, Anfang 2020 die Baubewilligung erteilen können.

Das Gespräch führte Andreas Brandt.

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